Stiftung Warentest: Niedrige Zinsen kein Garant für gute Eigenheimfinanzierung

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Untersuchungen der Stiftung Warentest förderten aktuell sehr günstige Kombikredite vieler Bausparkassen zutage. Zu einer guten Finanzierung gehöre jedoch mehr.

Hausbau
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Die Stiftung Warentest hat für die April-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest Kreditangebote für die Eigenheimfinanzierung unter die Lupe genommen. Auch wenn die Kombikredite vieler Bausparkassen derzeit äußerst günstig sind, garantieren Niedrigzinsen allein keine gute Finanzierung.

LBS Bayern und LBS Saar schnitten am besten ab

Für den Test wurden die Angebote von 105 Banken und Bausparkassen untersucht und Zinssätze für 6 Modellfälle ermittelt. Bei 15 der 40 Angebote der Bausparkassen gab es Effektivzinsen von 2,5 bis 3,0 %. Der Testseiger bietet bei zehnjähriger Zinsbindung die Finanzierung eines energiesparenden Neubaus zu 2,0 % effektivem Zins an.

Das Angebot fußt auf der Kombination eines Bankkredits mit einem Förderkredit der staatlichen KfW-Bank. Da sich herausstellte, dass bei Topanbietern für Kredite mit langen Laufzeiten bis zu 53.000 € weniger Zinsen fällig werden als bei teuren Instituten, raten die Experten in jedem Fall zu einem ausführlichen Vergleich.

Nur bei hoher Tilgung wird die Finanzierung günstig

Nach Auffassung der Tester ist eine Finanzierung allerdings nur günstig, wenn die Tilgung hoch genug ist. Wer bauen will, sollte gerade jetzt den Kreditspielraum nicht voll ausreizen. Alternative zu einer hohen Tilgung sei die Festschreibung fester Zinssätze für 15 oder 20 Jahre. Bei den günstigsten Anbietern werden dafür aktuell etwa 3 % Zinsen fällig.

Die Ergebnisse im Einzelnen finden sich jetzt schon online unter www.test.de/eigenheimfinanzierung sowie in der Printausgabe ab dem 20.3.2013.

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