Deutsche scheuen Risikobereitschaft bei Geldanlagen

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Im Hinblick auf Geldanlagen ist die Risikobereitschaft der Deutschen auf einen absoluten Rekordtiefstand gesunken, 93,4 Prozent wollen kein höheres Risiko eingehen.

93,4 Prozent der Deutschen wollen bei Geldanlagen kein höheres Risiko eingehen, damit ist die Risikobereitschaft auf einen Rekordtiefstand gesunken.

Risiko ist bei den meisten Deutschen im Hinblick auf Geldanlagen tabu, 93,4 Prozent wollen kein höheres Risiko eingehen. Damit ist die Risikobereitschaft auf einen Rekordtiefstand zurückgegangen. Im Rahmen einer repräsentativen Studie zum Anlageverhalten der Bundesbürger durch die Nürnberger GfK Marktforschung GmbH im Auftrag der Gothaer Asset Management AG gaben 60 Prozent der Deutschen an, dass eine möglichst hohe Sicherheit an erster Stelle bei der Entscheidung für eine Geldanlage steht. Nur 11,4 Prozent legen Wert auf hohe Renditen.
Angst vor einer steigenden Inflation haben 47,3 Prozent der Deutschen und einen sinkenden Lebensstandard befürchten 34,5 Prozent. Ein Zusammenbruch der Währungsunion wird dagegen nur von 18 Prozent der Deutschen befürchtet.

Beliebteste Anlagevarianten der Deutschen:
Mit 42,4 Prozent der Befragten ist das Sparbuch noch immer die beliebteste Geldanlagevariante der Deutschen. Für Geldanlagen in Investmentfonds entscheiden sich nur 8,8 Prozent und nur 4,8 Prozent investieren in Dividendenpapiere. Damit konnte sich die Aktie als Geldanlage trotz des jüngsten Aufschwungs an den Aktienmärkten nicht durchsetzen. Dies ist im Hinblick auf die enorme Angst vor einer Inflation überraschend, da in der Vergangenheit verdeutlicht wurde, dass Aktien als Sachwerte einen Schutz vor der Inflation darstellen und Sparguthaben durch eine Inflation einen Wertverlust erleiden, wie Christof Kessler, Vorstandssprecher der Gothaer Asset Management AG, erklärt.
Obwohl häufig eine möglichst breite regionale Streuung bei Geldanlagen empfohlen wird, könnten sich nur 9,6 Prozent der Deutschen vorstellen, aufgrund der Euro-Schuldenkrise in Zukunft mehr Investitionen außerhalb von Europa zu tätigen.

Einschätzung der Realisierbarkeit der Ziele für die Altersvorsorge:
Die meisten Deutschen gehen trotz aller Befürchtungen nicht davon aus, dass die Ziele bei der Altersvorsorge durch die Schuldenkrise schwieriger realisierbar geworden sind. 56,4 Prozent der Befragten gaben an, dass eine Realisierung in etwa gleich schwer geblieben ist. 34 Prozent dagegen sehen eine Erschwerung der Realisierbarkeit der Anlageziele für die Altersvorsorge aufgrund der Finanzkrise.
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