Stiftung Warentest: 600 Euro Ausgleichsforderung für Pauschalreisende möglich

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Urlauber können den Reisepreis mindern oder Entschädigungen fordern, wenn die Flüge massiv verspätet sind oder die Nachtruhe verkürzen.

Verspätete oder verschobene Flüge sind immer ein Ärgernis. Doch obwohl Fluggesellschaften und Reiseveranstalter manchmal alles andere als entgegenkommend auf Anfragen reagieren, können Pauschalreisende bis zu 600 Euro Ausgleichsforderungen geltend machen. Stiftung Warentest erklärt in der aktuellen Ausgabe, in welchen Fällen gezahlt wird.

Verspätungen berechtigen zu Stornierung oder Kürzung
Falls eine stundenlange Verspätung die Urlauber am Flughafen festhält oder der Flug kurz vor Abreise auf frühe Morgenstunden oder späte Nacht verlegt wird, können sie sich wehren. Die Reise kann storniert werden oder der Urlauber kann eine Preisminderung durchsetzen. Bei massiven Verspätungen können nach der EU-Flugreise-Verordnung Ausgleichszahlungen eingefordert werden.

Verspätung am Ab- und Anreisetag muss geduldet werden
Allerdings lassen die Gerichte nicht jede Verspätung gelten, so müssen Verspätungen von An- und Abreisetag vom Kunden akzeptiert werden. Die Verkürzung der Nachtruhe berechtigt allerdings zu einer Preisminderung, ab der vierten Stunde Verspätung und je weitere Stunde können 5 Prozent des Tagesreisepreises gekürzt werden.

Höhere Zahlungen von den Fluglinien
Eine von der Fluglinie gezahlte Entschädigung liegt deutlich höher – bis zu 600 Euro je nach Flugstrecke. Bereits bei Verspätungen ab drei Stunden kann Ausgleich gefordert werden. Falls die Information über die Verschiebung der Flugzeit bereits 14 Tage vor Abreise bekannt ist, können keine Ansprüche gestellt werden.

In der aktuellen Zeitschrift Finanztest und unter www.test.de/thema/reiserecht kann der gesamte Bericht gelesen werden.
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