Studie zeigt Sparverhalten der Deutschen

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Sparen und Kredite: Im Rahmen einer Studie der GfK im Auftrag des Bankenfachverbandes wurde das Finanzverhalten der Verbraucher analysiert. Dabei stellte sich heraus, dass 40 Prozent der deutschen Haushalte Konsumgüter mit Krediten bezahlen.

Geld
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Das Verhalten der deutschen Verbraucher im Hinblick auf Sparen und Kredite wurde im Rahmen einer Studie durch die GfK im Auftrag des Bankenfachverbandes analysiert. Knapp 40 Prozent der Haushalte zahlen Konsumgüter mit Finanzierungen, für viele bedeutet der Kredit eine Unterstützung zur Selbstdisziplin und den Schlüssel zum Konsum, wie der Geschäftsführer des Bankenfachverbandes, Peter Wacket, erklärt.

Das Elternhaus als Vorbild beim Finanzverhalten:
Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass bereits das Elternhaus das Finanzverhalten des Nachwuchses prägt. Sind die Eltern als Vorbilder diszipliniert beim Sparen und bei der Abzahlung von Krediten, geht dies auch auf die Kinder über. Über 80 Prozent gaben an, Rückzahlungen immer fristgerecht erledigt zu haben. Wer schon früh mit Finanzierungen vertraut wird, finanziert auch künftig Konsumgüter gerne mit Krediten, vor allem wenn die Konditionen günstig sind. Diese Verbraucher sehen es als Vorteil, größere Anschaffungen tätigen zu können und gleichzeitig finanziellen Spielraum zu haben.

Autos werden häufig über Kredite finanziert:
Beim Autokauf nutzen viele Verbraucher Kredite, insbesondere, wenn die Konditionen günstig sind. Diese Verbraucher haben normalerweise Erfahrungen mit Krediten und kalkulieren die monatlichen Raten fest ins Monatsbudget ein. Für die Verbraucher sind Kredite Finanzinstrumente des Alltags, denn das Konsumgut, das in fixen Monatsraten gezahlt wird, steht sofort zur Verfügung. Die Verbraucher können somit am Konsum teilhaben, ohne Kredite würden sich demnach die Verbraucher isoliert fühlen.

Vielen fehlt die Disziplin zum Sparen:
10 Prozent sind der Studie zufolge nicht diszipliniert genug, um sparen zu können und geben das Geld vor dem geplanten Sparziel bereits aus. Der finanzielle Spielraum zum Sparen fehlt bei 33 Prozent der Befragten, da die gesamten Einnahmen in die Lebenshaltungskosten fließen. 62 Prozent gaben an, regelmäßig zu sparen, jedoch können nur 37 Prozent die Ersparnisse auch tatsächlich für größere Anschaffungen ausgeben. Beim Kauf von Möbeln oder Autos müssen viele Verbraucher auf Kredite zurückgreifen.
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