Hypothekenzinsen werden trotz Leitzinssenkung nicht reduziert

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Niedrigzinssatz für Hypothekenzinsen soll im Frühjahr erreicht werden, danach moderater Anstieg. Langfristige Anleihen werden aufgrund Leitzinserhöhung rentabler.

Baudarlehen
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Anfang Mai reagierte die Europäische Zentralbank mit einer Senkung des Leitzinses auf ein historisches Tief von 0,5% auf die schlechten Konjunkturdaten im Euroraum. Allerdings wird dieser Schritt nicht mit einer weiteren Senkung der Kreditzinsen führen.

Längerfristige Anlagen besser verzinst
Der Leitzins sowie die Markterwartungen über die Entwicklung der Konjunktur und Inflation bestimmen die Höhe der Kreditzinsen. Die EZB-Zinsentscheidung sorgte für eine deutliche Erhöhung der Renditen für langfristige Anleihen. Aus Marktsicht erhöht die Zinsreduzierung die Chancen auf eine konjunkturelle Verbesserung. Dies erhöht aber auch die Wahrscheinlichkeit über Zinserhöhungen der Notenbank in den kommenden Jahren, die sich wiederum in höheren langfristigen Zinssätzen wieder spiegeln.

Leichter Zinsanstieg prognostiziert
Bauherren und Eigenheimerwerber können mit der Talsohle der Kreditzinsen im Frühjahr rechnen, danach geht man von einem moderaten Anstieg aus. Da die Konjunkturerholung im Euroraum bisher eher schleppend vorangeht, erwartet man keine einschneidenden Verschlechterungen der Konditionen. Verringerte Staatsausgaben und Löhne aufgrund der Schuldenkrise werden Wirtschaftswachstum in den südeuropäischen Staaten noch eine Zeit lang verlangsamen. Auch Deutschland, eine der großen Volkswirtschaften der Eurozone, wird durch die Verknüpfung der EU-Länder über den Außenhandel davon beeinflusst.

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