Immer mehr Deutsche sparen regelmäßig

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Nach neuem Report der Bank of Scotland sparen immer mehr Deutsche, Hauptsparziele sind Anschaffungen und Altersvorsorge.

Das geht aus dem aktuellen „Sparerkompass Deutschland 2013“ hervor, den die Bank of Scotland jetzt veröffentlicht. In der Studie „Sparerkompass Deutschland 2013“ hat das Meinungsforschungsinstitut forsa wie in den beiden Vorjahren das Spar- und Anlageverhalten der Bundesbü̈rger untersucht und kommt zu dem Ergebnis, dass die sparsamsten Einwohner Deutschland die Schwaben sind. Baden-Württemberg führt die Sparquote im Bundesschnitt an, dort legen regelmäßig 73 Prozent aller Einwohner Geld auf die Seite. Gefolgt wird das Ranking von den Bayern mit 70 Prozent. Der Norden folgt mit Hamburg und Niedersachsen mit jeweils 62 Prozent fleißiger Sparer.

Zahl der Sparer gestiegen
Nach der Studie stieg die Anzahl der regelmäßigen Sparer. Nach 52 Prozent im Jahr 2011 und 57 Prozent im letzten Jahr erhöhte sich der Wert abermals leicht auf 60 Prozent. Zusätzlich erklären 28 Prozent der Befragten, gelegentlich Rücklagen zu bilden. Nur 10 Prozent der Deutschen legt überhaupt nichts auf die Seite. Bertil Bos, Managing Director der Bank of Scotland in Deutschland sieht die andauernde Schuldenkrise Europas als Grund. Seiner Meinung nach sorgen daher viele Bundesbürger für finanziell schlechtere Zeiten vor. Er weist darauf hin, dass zur derzeitigen Niedrigzinsperiode Sparer zum klassischen Sparbuch auch andere sichere Anlageformen in Betracht ziehen. Sparer sollten mindestens Zinsen in Höhe der Inflation zu bekommen. Seiner Meinung nach bietet ein Tagesgeldkonto Sicherheit und Rendite.

Fast ein Viertel spart zwischen 50 und 100 Euro
Der „Sparerkompass Deutschland 2013“ belegt, dass 23 Prozent der Deutschen monatlich zwischen 50 Euro und 100 Euro anlegen. Bei 13 Prozent liegt der Sparbetrag unter 50 Euro. Bei fast einem Viertel der Sparer (24 Prozent) beträgt die Summe monatlich 100 bis 200 Euro und sogar 13 Prozent spart zwischen 200 und 300 Euro jeden Monat. Weitere acht Prozent legen 300 bis 400 Euro zurück, bei vier Prozent der Sparer sind es 400 bis 500 Euro. Noch neun Prozent der Sparer können sogar monatlich mehr als 500 Euro für den Sparstrumpf erübrigen.

Hauptgrund zum Sparen sind größere Anschaffungen
Der häufigste Grund für die Rücklagenbildung sind größere Anschaffungen. 68 Prozent der Bundesbürger legen Geld für neue Möbel, ein Auto oder eine Urlaubsreise zurück. 52 Prozent der Sparer (Mehrfachnennungen sind möglich) sorgen für das Alter vor. Die Sparpriorität für Notfälle wie Arbeitslosigkeit oder eine schwere Krankheit sind bei jedem dritten Sparer gegeben. Der Traum vom Eigenheim sowie Ausbildungsrücklagen für Kinder oder Enkel sind die Spargründe von jeweils 14 Prozent der Deutschen. Die eigene Ausbildung motiviert 7 Prozent zum Sparen, ein späteres Erbe sechs Prozent. Renovierungsarbeiten an der eigenen Immobilie bewegen zwei Prozent zum Sparen. Neun Prozent der Sparer hat kein konkretes Sparziel.

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