DAX +587 Prozent - 18% der Deutschen wollen in Aktien investieren

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In 25 Jahren konnte der DAX um über 587 Prozent zulegen, doch die Deutschen sind im Hinblick auf Geldanlagen in Aktien noch immer zurückhaltend.

Die Zurückhaltung der Deutschen im Hinblick auf Kapitalanlagen in Aktien ist weiterhin hoch, obwohl sich der DAX seit seiner Einführung vor 25 Jahren um über 587 Prozent steigern konnte.

Im Juli 1988 wurde der DAX eingeführt und konnte sich bis zu seinem 25. Geburtstag um über 587 Prozent steigern, dies entspricht einem Zuwachs von durchschnittlich 8 Prozent pro Jahr. Dennoch zeigen sich die Deutschen verhalten, wenn es um Geldanlagen in Aktien geht. Dies verdeutlicht das „comdirect Wertpapierradar Europa“, in dem das Anlageverhalten in acht Ländern verglichen wird.
In Deutschland planen nur 18 Prozent der Anleger, dieses Jahr noch in Aktien zu investieren, in Spanien liegt der Anteil bei 26 Prozent und in Polen bei 29 Prozent. Nur 16 Prozent der Deutschen können sich der Studie zufolge vorstellen, irgendwann einmal in Aktien zu investieren.

Studie in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien, Niederlande, Schweden und Polen:
Im Rahmen der Studie wurden in den obigen 8 Ländern insgesamt 6.460 Personen zu Anlagen in Wertpapieren und Aktien befragt. Von den Deutschen sind demnach nur 25 Prozent der Ansicht, dass es sich bei Aktien um eine sichere Geldanlage handelt, das Sparbuch dagegen halten 77 Prozent für eine sichere Anlage. Neben Immobilieneigentum ist das Sparbuch die führende Geldanlage in Deutschland. Die Aktienkultur in Deutschland wird im Factbook Aktie der comdirect umfassend beschrieben. Im Ländervergleich zeigten sich die Schweden besonders mutig im Hinblick auf Aktien und auch in den vielen anderen Ländern Europas erkennen die Menschen eher die Chancen der Anlage in Wertpapiere.

Vermögensvernichtung durch explizite Anlage auf Sparkonten:
Wie der Vorstandsvorsitzende von comdirect, Dr. Thorsten Reitmeyer, erklärt, herrscht in der Bundesrepublik aktuell eine deutliche Gefahr der Vermögensvernichtung aufgrund des Niedrigzinsniveaus, das sich auf die Altersvorsorge und den Vermögensaufbau bei reinen Sparkonten-Geldanlagen auswirkt. Bei Aktien bestehen dagegen immer noch Chancen, eine Inflation aufzufangen oder diese sogar zu übertreffen.
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