Kreditschulden per Erbschaft: 36% der Deutschen erben Schulden

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Auch Schulden können vererbt werden. Kreditschulden für Immobilien werden bedeutend gelassener akzeptiert als Schulden, denen ein Konsumentenkredit zugrunde liegt.

Eine aktuelle Analyse der Postbank ergab, dass 74 Prozent aller bisherigen Erbschaften kreditschuldenfrei sind. Lediglich 69 Prozent der deutschen Erblasser legen Wert auf eine schuldenfreie Hinterlassenschaft, die künftigen Erbnehmer bilden mit 63 Prozent sogar noch einen geringeren Anteil.

Mehr Immobilien als Nachlass
Der Grund für die nachlassenden Befürchtungen über Kreditschulden bei Erbschaften dürfte an der steigenden Zahl von hinterlassenen Immobilien liegen. Bisher enthält nur jeder zweite Nachlass Grundbesitz, die künftige Erbengeneration rechnet aber mit einem Anstieg auf künftig in zwei von drei Erbfällen. Das lässt vermuten, dass Erben auf eine noch nicht beendete Hypothekenfinanzierung gelassener reagieren, als auf einen laufenden Konsumentenkredit.

Beamte schlagen Erbschaft häufiger aus
Erbschaften können abgelehnt werden, dies hat jeder 14. Deutsche bereits getan. Häufig führen den Wert des Erbgutes übersteigende Schulden dazu. Interessant ist, dass bei Verweigerungen der Erbschaft der Anteil der Beamten bei 12 Prozent liegt, während lediglich sieben Prozent der Angestellten den Nachlass ausgeschlagen haben. Bei Selbstständigen sowie Freiberuflern liegt der Anteil sogar bei nur vier Prozent.

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