Stiftung Warentest: Jedes zweite Spielzeug ist für Kinder gefährlich

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Erschreckend viele Holzspielzeuge sind belastet oder gefährden die Gesundheit von Kindern, wie die Stiftung Warentest im aktuellen Vergleich zu diesem Thema ermittelte.

Gemischte Ergebnisse beim Spielzeugtest der Stiftung Warentest, die untersuchten 30 Holzspielzeuge für Kinder unter drei Jahren wurden mit Noten von "gut" bis "mangelhaft" belegt. Erschrecken ist, dass jedes zweite Holzspielzeug von den Testern als bedenklich erklärt wurde, es waren gefährliche Stoffe enthalten oder Kleinteile, die von Kindern verschluckt werden können, lösen sich.

Schwere Gesundheitsschäden möglich
Eine akute Gefährdung stellen verschluckbare Teile dar, schlimmstenfalls kann sofort ein Erstickungstod eintreten. Versteckte Gefahren stecken in den in den Lacken, im Sperrholz oder in den Schnüren enthaltenen Schadstoffen. Deren Wirkung entfaltet sich erst nach Jahren. Hier wurden vor allem Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Formaldehyd, nitrosierbare Stoffe oder Organzinnverbindungen entdeckt. Diese Stoffe können Krebs auslösen sowie das Erbgut oder die Fortpflanzungsfähigkeit schädigen. Nickel, ein starkes Kontaktallergen, wurde ebenfalls in den Spielzeugen entdeckt.

Gefährdung ist äußerlich nicht zu erkennen
Die Situation wird erschwert, dass man einem Spielzeug nicht ansehen kann, ob es gefährliche Stoffe enthält, in einigen Fällen kann man lediglich riechen. Durch den intensiven Kontakt mit dem Spielzeug inhalieren die Kinder die Schadstoffe oder nehmen sie über Mund und Haut auf.

Achtmal "gut" vergeben
Die acht mit "gut" bewerteten Spielzeuge beweisen, dass die Produktion von gesundheitlich unbedenklichen Spielzeugen durchaus möglich ist. Die mit „befriedigend“ bewerteten Produkte sind ebenfalls noch akzeptabel.

Der ausführliche Test Holzspielzeug kann in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/spielzeug nachgelesen werden.

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