Anleger: Stichtag für Erstattung der Abgeltungssteuer nicht verpassen

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Um nicht zu viel Abgeltungssteuer zu zahlen sollten Anleger mit Wertpapierdepots bei mehreren Banken den Stichtag 15. Dezember beachten - eine Fristverlängerung ist ausgeschlossen.

Wer nach 2008 Aktienpapiere erworben hat, zahlt seit Januar 2009 grundsätzlich eine Abgeltungsteuer für Kursgewinne, die aus Verkäufen resultieren. Parallel dazu können auch Verluste steuerlich geltend gemacht werden. Voraussetzung dafür: Die Vorlage einer Bescheinigung, die bis spätestens 15. Dezember 2013 bei der Bank zu beantragen ist.

Verlustverrechnungstöpfe greifen nicht automatisch bei mehreren Depots
Führ ihre Kunden verrechnen die Banken regelmäßig die Veräußerungsverluste aus Aktiengeschäften mit entsprechenden Veräußerungsgewinnen und halten eigens hierfür spezielle "Verlustverrechnungstöpfe" für jeden Bankkunden vor.

Wer sich allerding bei mehreren Banken engagiert kann Verluste aus Wertpapiergeschäften des Depots bei Bank A mit entsprechenden Gewinnen aus ihrem Depot bei Bank B ausschließlich im Zusammenhang mit der Einkommensteuererklärung verrechnen lassen. Nur auf diesem Wege kann eine Erstattung zu viel gezahlter Abgeltungssteuern erfolgen.

Stichtag für Verlustbescheinigung: 15.12.
Im beschriebenen Fall bedarf es der Vorlage einer Verlustbescheinigung von Bank A beim Finanzamt. Für den Veranlagungszeitraum 2013 muss diese bis spätestens 15. Dezember 2013 bei der Bank beantragt werden. Hier gilt das Eingangsdatum des Antrages bei der Bank. Fristverlängerungen sind ausgeschlossen. Ein Steuerberater weiß im Zweifel, den Einzelfall zu bewerten.

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