Gasverbrauch aufgrund kalter Witterung um sieben Prozent gestiegen

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Bedingt durch die niedrigen Außentemperaturen stieg der Erdgasverbrauch in der 1. Jahreshälfte um sieben Prozent an.

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) ermittelte (nach vorläufigen Zahlen) in 2013 einen Anstieg des Gasverbrauchs um knapp sieben Prozent. Für den gleichen Zeitraum ist der Stromverbrauch leicht rückläufig..

Mehr Heizung durch Erdgas durch kalten Winter
Während in 2013 der Erdgasverbrauch bei 970 Mrd. Kilowattstunden (kWh) lag, waren es in 2013 909 Mrd. kWh. Der Anstieg liegt bei der kalten Witterung der ersten Jahreshälfte, diese ließ den Erdgaseinsatz zur Wärmerzeugung signifikant ansteigen. Die milden Außentemperaturen der zweiten Jahreshälfte und der kontinuierlich rückläufige Einsatz in Kraftwerken reduzierten den Verbrauch und schwächten den Effekt ab. Steigernde Impulse durch erhöhte Konjunktur konnten nicht registriert werden.

Fehlender Schalttag führt zu Minderstromverbrauch
Für den gleichen Zeitraum reduzierte sich der Stromverbrauch geringfügig auf 596 Mrd. kWh, in 2012 wurden noch 607 Mrd. kWh verbraucht. Der Rückgang um 1,8 Prozent liegt gemäß Angaben des BDEW in der bislang geringen Produktionsentwicklung in der Industrie - insbesondere bei stromintensiven Produktionsprozessen. Des weiteren fehlte der Schalttag im Jahr 2013 und es gab generelle Effizienzsteigerungen beim Stromverbrauch.

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