Riester-Verträge können ab 2014 auch zur Kredit-Tilgung verwendet werden

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Riester-Verträge sind trotz der niedrigen Verzinsung attraktiv, da ab 2014 das angesparte Kapital zur Tilgung einer Immobilienschuld verwendet werden kann.

Baudarlehen
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In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Finanztest berichtet die Stiftung Warentest über die neue Attraktivität der Riester-Verträge ab 2014. Haus- und Wohnungsbesitzer können mit dem angesammelten Guthaben jederzeit ihrer Hypothek tilgen. Die Regeln für altersgerechten Umbau und der Anschlussfinanzierung wurden ebenfalls geändert.

Da die Rendite der meisten Riester-Verträge deutlich unter der Zinsbelastung für die Kredite liegt, ist es sinnvoll, das Guthaben zur Schuldentilgung einzusetzen, bevor eine weitere Geldrente aufgebaut wird.

Bei einem Riester-Vertrag mit einem Guthaben von 10.000 Euro Guthaben fallen bei einer Sparrendite von 2 Prozent in 20 Jahren knapp 5.000 Euro an. Falls dieser Betrag zur Tilgung eines Baudarlehens mit einem Effektivzins von 3,5 Prozent genutzt wird, spart der Anleger in der gleichen Zeit fast 10.000 Euro.

Bei einer Anschlussfinanzierung nach Auslauf eines Immobilienkredits kann ebenfalls jetzt auf ein Riester-Darlehen bei einer Bank oder Bausparkasse umgeschuldet werden. Die Zulagen und Steuervorteile für die Kredittilgung sind identisch mit denen bei einem normalen Riester-Vertrag. Unter Einhaltung bestimmter Mindestsummen kann das Riesterkapital ab 2014 ebenfalls für altersgerechten Umbau der Immobilie genutzt werden.

Genaue Informationen über die Voraussetzungen sind im Artikel der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/wohnriestern zu finden.


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