Taschendiebe und Trickbetrüger haben im Weihnachtstrubel leichtes Spiel

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Gerade im Hochbetrieb vor Weihnachten herrscht Gedränge in Kaufhäusern und Geschäften. Daher wird vor Taschendieben und Trickbetrügern gewarnt, die die PIN-Nummer ausspähen oder die Geldbörse entwenden.

Wie jedes Jahr kommt Weihnachten unvermittelt und so steht die Zeit vor dem Fest ganz im Zeichen der hektischen Besorgungen. In letzter Minute müssen noch Geschenke gekauft werden und der Weihnachtsmarkt übt auch am letzten Adventswochenende für viele noch eine große Anziehungskraft aus. Das Gedränge ist ein Paradies für Taschendiebe und Trickbetrüger. Die Enge erleichtert es, die Geldbörse aus der Tasche zu stibitzen oder an der Kaufhauskasse über die Schulter des Kunden die PIN-Nummer zu lesen.

Kunden sollten wachsam sein
Kaufhäuser liegen mit knapp 19 Prozent an der Spitze der Lokalitäten für Kartendiebstahl. Daher sollte man jederzeit die Tasche im Blick oder besser noch im festen Griff halten. Bei Kartenzahlung sollten einige Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigt werden:

Geldbörse und Karten verschließbar aufbewahren
Das Portemonnaie, in dem Giro- und Kreditkarte sind, sollte in einer verschließbaren Jackeninnentasche oder in der gut verschlossenen Handtasche aufbewahrt werden. Bei Bezahlung oder Abhebung von Bargeld am Automaten sollte man sich immer vergewissern, dass niemand über die Schulter sieht, während man die Geheimnummer eingibt. Ein gewisser Schutz entsteht, wenn die freie Hand während der Nummerneingabe das Tastenfeld bedeckt.
Zusätzliche Sicherheit bringt die zeitnahe Überprüfung der Kontoauszüge, bei größeren und mehreren Umsätzen sollte stets kontrolliert werden, ob die abgebuchten Beträge korrekt abgebucht werden. Bei unklaren Umsätzen gibt die Bank Auskunft.

Karten schnell sperren lassen
Was kann der Verbraucher im Diebstahlsfalle der Girocard (ehemals EC-Karte) oder der Kreditkarte tun? Die Bank sollte sofort informiert und die Karte gesperrt werden. Kontonummer, Bankleitzahl und Kartennummer sollten daher parat gehalten werden. So kann die Sperrung schnell vorgenommen werden. Der Bankenverband bietet eine kostenlose App („Reise+Geld“) an, iPhone und Android bieten einen Click-to-Call zu allen wichtigen SOS-Kartensperrnummern an. Informationen über alle Sperrnummern gibt der SOS-Infopass von kartensicherheit.de. Schnelles Handeln ist wichtig! Die Girocard kann unter 01805 021021 (Sperrnummer der deutschen Kreditwirtschaft) gesperrt werden, der zentrale Sperrnotruf ist unter der 116 116 erreichbar. Beide Nummern sind 24 Stunden besetzt.

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