Zu wenige Eltern legen beim Spielzeugkauf Wert auf Prüfsiegel

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Der Kindersicherheitsreport 2013 der AXA zeigt deutlich, wo die Schwerpunkte der Eltern im Hinblick auf die Sicherheit ihrer Kinder liegen.

Viele Unsicherheitsfaktoren und Unfallgefahren im Alltag werden von den Eltern unterschätzt. Das belegen die Zahlen des Kindersicherheitsreports 2013 der AXA.

Sicherheit im eigenen Haushalt steht bei der Mehrzahl der Eltern ganz oben auf der Prioritätenliste. So verwenden immerhin 80 Prozent aller Befragten Kindersicherungen und Schutzvorrichtungen für Steckdosen. 74 Prozent aller Eltern bewahren giftige oder anderweitig gefährliche Substanzen oder Gegenstände für ihre Kinder unzugänglich auf. Dennoch wird die Unfallgefahr im Haushalt von zwei Dritteln aller Befragten stark unterschätzt.

70 Prozent aller Eltern meinen, dass die Unfallgefahr für ihre Kinder im Straßenverkehr am größten ist. Dass dies nicht der Fall ist, zeigen Unfallstatistiken. Demnach verunglücken gerade Kleinkinder im eigenen Zuhause zehnmal häufiger als im Straßenverkehr.

Sicheres Spielzeug hat geringen Stellenwert
Am wenigsten Wert scheinen Eltern auf zertifiziertes und somit kindersicheres Spielzeug zu legen. Spielsachen mit Prüfsiegel werden nur von etwa 38 Prozent aller Eltern bevorzugt gekauft. Das GS-Siegel erhält ein Produkt nur, wenn es dem Produktsicherheitsgesetz entspricht. Bei einem Produkt, welches einmal ein Gütesiegel erhalten hat, werden regelmäßige Kontrollen durchgeführt, ob die Voraussetzungen für das Siegel noch gegeben sind.

Im Ermessen der Hersteller liegt hingegen das CE-Zeichen, mit dem der Hersteller versichert, dass das Produkt nach den aktuellen EU-Anforderungen angefertigt wurde. Die Erklärung des Herstellers wird nicht durch Dritte überprüft.

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