ADAC Skandal führt zu Massenaustritten der Mitglieder

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Der Skandal hat den ADAC bereits wenige Tage später bereits über 40.000 Mitglieder gekostet.

Nicht nur die Wahlen des Lieblingsautos durch die ADAC-Mitglieder sollen manipuliert sein, immer neue Skandalmeldungen bringen den Automobilklub ADAC in ein schlechtes Licht. Die Zeitschrift Welt führt Privatflüge im Rettungshubschrauber auf oder hakt nach, ob es bei den Raststätten-Tests ebenfalls nicht mit rechten Dingen zugegangen sein soll. Aktuell steht der Vorwurf im Raum, dass Mitgliedsbeiträge zur Finanzierung eines 1,5-Millionen-Euro-Luxus-Domizils eines Managers genutzt worden seien.

Mitgliederschwund auch ohne Skandal
Aber auch ohne Skandale verliert der ADAC stetig Mitglieder. Unmittelbar nach Veröffentlichungen der ersten Berichte zu den Skandalen (vom 19. bis 21. Januar) riefen nach Berichten von Aboalarm über 11.000 Besucher die Seite zur Kündigung der ADAC-Mitgliedschaft auf. Im Gegensatz zu den Zahlen der Vorwoche mit 2000 Besuchern ist somit ein Anstieg der durch Aboalarm direkt übermittelten Kündigungsschreiben gestiegen.

Nach Schätzungen des Service-Portals gab es neben den regulären Kündigungen innerhalb von fünf Tagen nach dem Rücktritt von Motorwelt-Chefredakteur Michael Ramstetter weitere 42.500 Stornierungen einer ADAC-Mitgliedschaft. Somit stieg das Volumen der Austritte um 420 Prozent an, unmittelbar nach Bekanntwerden des Skandals (in den ersten drei Tagen) soll der Mitgliederschwund sogar bei 488 Prozent (30.000 Austritte) gelegen haben. Normal betrachtet man beim ADAC rund 2000 Kündigungen täglich – dies entspricht 700.000 Austritte pro Jahr.



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