Goldpreis um 40 Dollar gefallen

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Geldpolitik der US-Notenbank wird von den Experten als Ursache für den Preisverfall von Gold angesehen.

Nachdem der Goldpreis kürzlich noch mit rund 1278 Dollar beim höchsten Stand seit Mitte Januar gelegen hatte, rutschte der Preis jetzt um 40 Dollar ab. Somit kostet eine Feinunze (etwa 31 Gramm) des gelben Edelmetalls jetzt nur noch 1238,50 US-Dollar.

Fed-Geldpolitik schuld
Der Preisrutsch wird von Experten mit der der Geldpolitik der US-Notenbank erklärt. Erwartungsgemäß hat die Fed ihre Anleihekäufe nochmals um zehn Milliarden Dollar pro Montag reduziert. Somit beträgt das Volumen nur noch 65 Milliarden Dollar.

Weniger Nachfrage nach dem chinesischen Neujahr
Zudem herrschen auf dem Markt Gerüchte nach sinkender Goldnachfrage. Von den traditionsbewussten Chinesen wird kurz vor dem Neujahrsfest mehr Gold als gewöhnlich nachgefragt. Experten erwarten nach Beendigung der Feierlichkeiten, die am Wochenende beginnen, einen Nachfragerückgang.

Erholung nicht ausgeschlossen
Der Anstieg des Goldpreises in den letzten Tagen liegt hauptsächlich an der Sorge über die weitere Entwicklung in den Schwellenländern. Experten der Commerzbank halten daher einen Anstieg nach dem jüngsten Preisrutsch für möglich. Der Goldpreis rutsche im letzten Jahr zeitweise bis auf 1180 Dollar ab und sank um etwa 27 Prozent.

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