Geldanlage: Ethik für Anleger wichtiger als ökologische Aspekte

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Einer Umfrage der Verbraucherzentrale Bremen und der Stiftung Warentest zufolge ist Ethik für Anleger wichtiger als der ökologische Aspekt ihrer Investition.

Ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen – dieser Prämisse folgen die Anleger einer Umfrage der Verbraucherzentrale Bremen und Stiftung Warentest. Die ethischen Aspekte stehen für die 47 Prozent der Anleger deutlich vor den ökologischen (28 Prozent). 25 Prozent der Anleger wollten sich nicht festlegen.

Waffen und Glückspiel am unbeliebtesten
Als die unpopulärsten Branchen für die Anleger sehen die meisten die Waffen- und Rüstungsindustrie (79 Prozent). Auch Glückspiele mit 60 Prozent sind nicht beliebt. Gleichermaßen auf Ablehnung stoßen mit 60 Prozent Pornografie und Atomkraft. Mehrfachnennungen waren bei der Umfrage möglich.

Wenig Interesse an ethisch-ökologischen Anlagenformen
Allerdings werden ethisch-ökologischen Geldanlagen nur gemäßigt nachgefragt. Von den Befragten, die ihre Investitionen nicht entsprechend getätigt hatten, waren nur 33 Prozent sehr interessiert beziehungsweise sehr stark interessiert. Bei 41 Prozent lag nur geringes Interesse an ethisch-ökologischen Geldanlagen vor, für 17 Prozent war das Thema überhaupt nicht interessant. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte 1014 Personen, die über die Regelungen finanzieller Angelegenheiten im eigenen Haushalt entscheiden.

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