Automatischem Kirchensteuerabzug mit amtlichen Vordruck widersprechen

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Ab 2015 wird die Kirchensteuer automatisch von den Banken einbehalten und ans Finanzamt überwiesen. Experten raten daher, wer dem widersprechen möchte, sollte dies mit einem amtlichen Vordruck tun.

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Bisher hatten Gläubige zwei Möglichkeiten, die Kirchensteuer zu zahlen. Die Bank konnte diese direkt an Finanzamt leiten oder man konnte die Steuer über die Steuererklärung erklären, wenn man die Bank nicht über die Glaubenszugehörigkeit informieren wollte.

Automatischer Einzug der Kirchensteuer durch die Bank
Diese Möglichkeit entfällt nach Informationen der Verbraucherzentrale Sachsen jetzt ab dem 1. Januar 2015. Ab diesem Zeitpunkt ist es den Banken vorgeschrieben, die Kirchensteuer unmittelbar einzubehalten und an die Kirchen weiterzuleiten. Allerdings hat der Verbraucher die Möglichkeit, Widerspruch einzulegen.

Widerspruch nicht formlos einlegen
Die Finanzexpertin der Verbraucherzentrale Sachsen, Andrea Heyer empfiehlt den Widerspruch durch den amtlichen Vordruck einzureichen, ein entsprechendes Formular könne von der Seite der Bundesfinanzverwaltung heruntergeladen werden. Weiter zum Vordruck https://www.formulare-bfinv.de/

Kirchensteuer muss gezahlt werden
Die Kirchensteuer muss zwingend in der Einkommenssteuererklärung geltend gemacht werden, ansonsten kann der Gläubiger sich unter Umständen der Steuerhinterziehung schuldig machen.

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