Empfänger von Pflegehilfe auf 439.000 angestiegen

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In 2012 erhöhte sich die Zahl der Empfänger von Hilfe zur Pflege auf 439 000, der überwiegende Teil wird zur Heimpflege verwandt.

Nach Informationen des Statistischen Bundesamtes nahmen 2012 in Deutschland rund 439 000 Menschen Hilfe zur Pflege in Anspruch. Dies bedeutet gegenüber 2011 einen Anstieg um 3,8 %. Die Ausgaben der Träger der Sozialhilfe steigen in 2012 netto rund 3,2 Milliarden Euro für diese Leistungen an, 4,5 % mehr als im Jahr zuvor.

Mehr Frauen erhalten Pflegehilfe
Bedürftige, die entsprechend des 7. Kapitels des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII „Sozialhilfe“) durch Krankheit oder Behinderung die herkömmlichen und die sich dauerhaft wiederholende Verrichtungen des täglichen Lebens nicht ohne fremde Hilfe meistern können, machen die Hälfte der Pflegehilfe-Empfänger aus. Die Leistung erfolgt, wenn der Pflegebedürftige außerstande ist, die Kosten für die Pflegeleistungen selbst zu übernehmen noch ein anderer Träger - beispielsweise die Pflegeversicherung — die Aufwendungen vollständig übernimmt. 66 Prozent der Hilfeleistungen werden von Frauen in Anspruch genommen, das Durchschnittsalter von 79 Jahren lag deutlich höher als das der männlichen Leistungsbezieher mit 68 Jahren.

Die Mehrheit der Leistungen für vollstationäre Pflege
Über zwei Drittel der Leistungsbezieher (71 %) benötigten in 2012 die Hilfe zur Pflege ausschließlich in Einrichtungen, der überwiegende Teil (97 %) war auf vollstationäre Pflege angewiesen. Lediglich 28 % der Empfänger erhielten die Leistungen ausschließlich außerhalb von Einrichtungen. Die weiteren Anspruchsteller (1 %) erhielten Leistungen der Hilfe zur Pflege sowohl in als auch außerhalb von Einrichtungen.

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