Privatanleger bleiben Aktien gegenüber skeptisch

  1. Geldanlagen
  2. Tarifeverzeichnis



Auch weiterhin tun sich private Anleger in Deutschland schwer trotz des deutlichen Kursanstiegs der vergangenen Jahre, in Aktien zu investieren.

Die zum dritten Mal in Folge von Professor Dr. Bernhard Pellens, Ruhr-Universität Bochum, in Kooperation mit Deutsche Post DHL erstellten und veröffentlichten Studie, zeigt auf, wie Unternehmen Privataktionäre besser als langfristige Kapitalgeber motivieren können und wie der Gesetzgeber die Aktienkultur in Deutschland besser unterstützen kann. Die deutschen Anleger investieren trotz der massiven Kursgewinne in den letzten Jahren nur sehr zögerlich in Aktien. Allerdings belegt die Studie, dass Investitionen in Aktien hauptsächlich zur langfristigen Vermögensbildung getätigt werden.

Deutsche Post DHL will Anleger befriedigen
Larry Rosen, Finanzvorstand des weltweit führenden Post- und Logistikkonzerns Deutsche Post DHL gibt als erklärtes Ziel der Strategie 2015 Wahl-Investment der Anleger zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, beschäftige man sich im Unternehmen – zusätzlich zur kontinuierlichen Profitabilitätssteigerung – dauerhaft mit den Bedürfnissen der mehr als 400.000 Aktionäre.

Studien geben Aufschluss über Anlegerverhalten
Die nach 2004 und 2008 zum dritten Mal durchgeführte Umfrage enthält befragt schwerpunktmäßig zum Informationsverhalten von Privataktionären, der Ausübung ihrer Stimmrechte und die Beurteilung von Dividenden- bzw. Kursgewinnen bei Aktiengesellschaften. Rosen erklärt dazu, dass die Ergebnisse der Studie über generellen Präferenzen und Einschätzungen von Retail-Investoren das Unternehmen in die Lage setzen wird, die Ansprüche und die Erwartungen der Anteilseigner noch besser erfüllen zu können.

Presseinformationen üben Einfluss aus
Der Verfasser der Studie Professor Pellens führt aus, dass diese Studie – wie auch Studien aus der Vergangenheit bestätigt hätten, dass die Presse durch die vermittelten Informationen entscheidenden Einfluss auf die Entscheidungen der Anlieger nimmt. Daher sei eine gute Pressearbeit im Unternehmen von immenser Bedeutung. Die Presse übernimmt durch die Form ihrer Berichtserstattung eine große Verantwortung über die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens. Pellens erklärt dazu, dass die Bedeutung von Geschäfts- und Quartalsberichten trotz des Anstiegs von Umfang und Komplexität des präsentierten Zahlenwerks seit der letzten Befragung wieder ein wenig gestiegen sei. Er sieht diesen Umstand in der stetig ansteigenden elektronischen Verfügbarkeit wichtiger Unternehmensinformationen begünstigt.

Mehr zum Thema:

 



Das könnte Sie auch intressieren:
Market quotes are powered by TradingView.com




Weiterführende Informationen: