Immer mehr Deutsche setzen bei der Altersvorsorge auf Mieteinnahmen

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Das kontinuierlich niedrige Zinsniveau bewegt viele Deutsche, bei der Altersvorsorge auf Mieteinnahmen zu setzen.

Vermieter
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Nach einer Postbankstudie sehen 48 Prozent aller Immobilienbesitzer ihre Altersabsicherung als ausreichend an. Bei Mietern liegt der Anteil nur bei 28 Prozent. Das Vertrauen der Eigentümer in den finanziell gesicherten Ruhestand liegt nah. Es wird nicht nur Miete gespart, in vielen Fällen werden die Finanzen durch eigene Mieteinnahmen aufgestockt.

Vorsorgeplus
Vor allem kurz vor dem Ruhestand bei den 50- bis 65-Jährigen bringt eine Vermietung die Aufstockung der Rente. Das individuelle Nettovermögen der 56- bis 65-Jährigen liegt laut Sachverständigenrat mit durchschnittlich 145.000 Euro am Höchsten. Wieder andere wollen die selbst genutzte Immobilie den geänderten Lebensumständen anpassen. Für Georg Hoogendijk von der BHW Immobilien GmbH ist es für Eigenheimbesitzer ist die Einrichtung einer Einliegerwohnung oder ein Ausbau des Dachgeschosses durchaus lohnend, da Investitionen den Wert der Immobilie erhöhen.

Aufwendungen müssen sich rechnen
Die Rentabilität eines Kaufs oder Umbaus zur Vermietung berechnet sich nach der Bruttomietrendite. Diese berechnet sich nach folgender Faustformel: Nettokaltmiete pro Quadratmeter x 12 Monate x 100, geteilt durch die Anschaffungskosten pro Quadratmeter = Bruttomietrendite. Damit sich die Investition nach Abzug der laufenden Unterhaltskosten rentiert, sollte die Bruttorendite mindestens bei vier Prozent liegen. Durch das extrem niedrige Zinsniveau und die steigenden Mieten lässt sich diese Rendite in vielen Fällen einfach erreichen.

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