Sinkende Nachfrage lässt Goldpreis fallen

  1. Gold, Silber & andere Edelmetalle
  2. Tarifeverzeichnis



Die Preisprognose für Gold durch Morgan Stanley wird gesenkt. Hauptsächlich ist dies in der sinkenden Nachfrage des weltweit größten Abnehmers China begründet.

Die Preisprognose für Gold durch Morgan Stanley wird gesenkt. Hauptsächlich ist dies in der sinkenden Nachfrage des weltweit größten Abnehmers China begründet.

Die Spekulationen auf eine geringere Nachfrage aus China und einen nachlassenden Inflationsdruck ließen den Kurs um 0,3 Prozent auf 1336 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) fallen. Der Edelmetall-Future der Börse Shanghai fiel am Montag um bis zu zwei Prozent auf 259,25 Yuan pro Gramm (circa 1313 Dollar je Feinunze). Im Rahmen der schwachen chinesischen Konjunkturdaten vom Wochenende wären dort praktisch keine Käufer vorhanden, erklärte Peter Fung, Chef-Händler bei Wing Fung Precious Metals.

Keine steigende Inflation
Dies habe zur Folge, dass ein Anzug der Inflation unwahrscheinlicher würde, somit verliert Gold seinen Reiz als Absicherung dagegen. Daher prognostizieren die Analysten von Morgan Stanley einen weiter fallenden Goldpreis für die nächsten Jahre. In 2014 gehen sie von einem durchschnittlichen Preis von 1160 Dollar je Feinunze aus, knapp zwölf Prozent weniger als zuvor. Die Erwartungen für 2015 wurden um 12,5 Prozent auf 1138 Dollar gesenkt.

Mehr zum Thema:

 



Das könnte Sie auch intressieren: