Private Krankenkversicherungen gegenüber gesetzlichen Versicherungen im Vorteil

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Eine Auswertung, die für das Handelsblatt Online erstellt wurde, zeigt die privaten Krankenversicherer deutlich im Vorteil zu den gesetzlichen Krankenkassen.

Eine Auswertung, die für das Handelsblatt Online erstellt wurde, zeigt die privaten Krankenversicherer deutlich im Vorteil zu den gesetzlichen Kassen. Untersucht wurden 1123 Unisex-Tarife der PKV, insgesamt wurden 1173 Tarifkombinationen unter die Lupe genommen. Dabei handelt es sich bei 828 um echte PKV-Tarife mit Einzel- oder Mehrbettzimmer sowie Privatarzt. Aber nicht nur beim Thema Beitrag hat die PKV die Nase vorn. Durch Unisex steigt die Konkurrenzfähigkeit der privaten Krankenversicherungen, einige private Anbieter reduzieren sogar die Beiträge.

Beiträge steigen
Eine Krankenversicherung ist unerlässlich – unabhängig ob privat oder gesetzlich. Doch viele ärgern die ständig steigenden Beiträge – ebenfalls unabhängig von PKV oder GKV. Die ungleiche Behandlung von Privat- und Kassenpatienten in den Praxen sorgt ebenfalls kontinuierlich für Unmut.

Dickes Finanzpolster der Krankenkassen
Während es 2013 für die PKV eng zu werden schien und man sogar von Abschaffung sprach, ist davon nach der Wahl keine Rede mehr. Die privaten Kassen haben ihr Tarifwerk gründlich überarbeitet und eine positive Konjunkturentwicklung gibt den Krankenkassen ein dickes finanzielles Polster.

Zusatzbeiträge für die GKV im nächsten Jahr
Allerdings wird die Seligkeit wohl nicht mehr lange anhalten, Experten sagen für das kommende Jahr erneut Zusatzbeiträge für die GKV voraus. Zudem hat sich der Beitragsbemessungssatz für gut verdienende Mitglieder der Krankenkassen erneut erhöht und somit zahlen sie wieder mehr.

Mehrbelastung durch Erhöhung Beitragsbemessungsgrenze
Das bedeutet bei einem Verdienst von monatlich 4050 Euro oder mehr, monatliche Krankenkassenbeiträge von nun 627,75 Euro und somit rund 18 Euro oder drei Prozent mehr als bisher. Bei Addition der Beiträge für die Pflegeversicherung für einen Kinderlosen erhöht sich die monatliche Belastung auf rund 720 Euro. Trotz der eher moderaten Steigerungen im Vergleich machen sich die Beiträge doch spürbar bemerkbar.

Besserverdienende bevorzugt
Gutverdiener sind das bevorzugte Klientel von GKV und PKV. Die GKV hat momentan durch die aktuellen, stabilen Tarife der Privaten allerdings das Nachsehen. Ungefähr 75 Prozent der über 1000 Unisex-Tarife halten konstant die Beiträge, bei 25 Prozent reduzieren sich diese sogar. Prämienerhöhungen gab es nur vereinzelt.

Der vollständige Artikel ist auf der Webseite des Handelsblatt nachzulesen.


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