Neues Schulobstgesetz 2014/15: Gesunde Ernährung dank kostenfreiem Obst und Gemüse in der Schule

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Durch das vom Bundesrat verabschiedete neue Schulobstgesetz profitieren ab dem Schuljahr 2014/15 noch mehr Kinder von kostenfreiem Obst und Gemüse in den Schulen. Die Europäische Union hat die Gelder für das europäische Schulobstprogramm deutlich erhöht und der Bundesrat hat dem Gesetz zur Änderung des Schulobstgesetzes zugestimmt.

Durch das vom Bundesrat verabschiedete neue Schulobstgesetz profitieren ab dem Schuljahr 2014/15 noch mehr Kinder von kostenfreiem Obst und Gemüse in den Schulen. Die Europäische Union hat die Gelder für das europäische Schulobstprogramm deutlich erhöht und der Bundesrat hat dem Gesetz zur Änderung des Schulobstgesetzes zugestimmt. So können unentschlossene Bundesländer sich noch bis zum 3. April für das Schulobst-Programm im Schuljahr 2014/2015 anmelden.

Bereits acht Länder nehmen teil
Mit Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen nehmen bisher acht Länder teil, der Bundesernährungsminister Christian Schmidt versucht auch die übrigen Länder zur Teilnahme zu motivieren. Durch die Gesetzesänderung und die ausgedehnten Fristen sei noch ein späterer Einstieg von weiteren Ländern in das Programm möglich und die aufgestockten Mittel machten den Einstieg noch attraktiver.

Deutschland hat Erhöhung der EU-Fördermittel erreicht
Der Einsatz des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft bei der Europäischen Union für eine Aufstockung der Förderung wurde mit einer Erhöhung der Förderung des Schulobstprogramms von bisher jährlich 90 Millionen Euro auf 150 Millionen Euro belohnt. Für das nächste Schuljahr wurde Deutschlands Etat auf 19.707.575 Euro aufgestockt - von bisher 12.333.000 Euro. Der Eigenanteil der Länder wurde im gleichen Zug von 50 Prozent auf 25 Prozent gesenkt, sodass die EU dann 75 Prozent der Kofinanzierung des Programms übernimmt.

Das EU-Schulobst- und -gemüseprogramm
Bereits 2009 wurde das Schulobstprogramm in den Mitgliedsstaaten der EU eingeführt, Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen an den Geschmack von Obst und Gemüse heranzuführen. Zwischenzeitlich wurde der Name in Schulobst- und -gemüseprogramm geändert, da man deutlich machen wollte, dass auch Gemüse angeboten wird. Das Programm versorgt überwiegend Grundschulkinder und Kindertageseinrichtungen regelmäßig kostenlos mit einer Portion Obst und Gemüse. Durch die pädagogische Begleitung des Programms soll den Kindern praktische Ernährungs- und Lebenskompetenz vermittelt werden, mit dem IN FORM Ernährungsführerschein gesundes Genießen werden Obst und Gemüse als Selbstverständlichkeit in den Alltag integriert. So erhalten die Kinder das beste Rüstzeug für einen gesunden Lebensstil.

Erst jeder Dritte isst täglich Obst und Gemüse
Jeder dritte Verbraucher gibt in einer Befragung an, dass frisches Obst oder Gemüse zu der täglichen Ernährung gehören (TNS Emnid 2014 im Auftrag des BMEL). Bundesminister Schmidt ist die Quote noch nicht hoch genug. Seiner Ansicht nach beginnt die Wertschätzung für eine gesunde Ernährung beginnt in jungen Jahren. Obst und Gemüse würden neben der Versorgung mit wertvollen Vitaminen und Energie zum Lernen zusätzlich noch wichtige Nährstoffe zur Vorbeugung von Krankheiten liefern. Er sieht in dem Programm einen wichtigen Baustein der Ernährungsbildung. Kinder, die frühzeitig an den Geschmack von Apfel und Birne, Karotte und Kohlrabi herangeführt würden, würden diese auch später zu schätzen wissen.

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