Mindestlohn von 8,50 Euro beschlossen

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Einen Schlagabtausch zum Thema Mindestlohn wird es zwischen Union und SPD wohl nicht mehr geben. Sigmar Gabriel erklärte nach einem Dreiertreffen der Parteichefs von CDU, CSU und SPD, dass man sich auf den Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde geeinigt.

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Einen Schlagabtausch zum Thema Mindestlohn wird es zwischen Union und SPD wohl nicht mehr geben. Sigmar Gabriel erklärte nach einem Dreiertreffen der Parteichefs von CDU, CSU und SPD, dass man sich auf den Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde geeinigt.

Keine Ausnahmen für einzelne Branchen
Arbeitsministerin Andrea Nahles nennt nach Weitergabe des Gesetzesentwurfs in die Ressortabstimmung weitere Einzelheiten. Der Mindestlohn von 8,50 Euro soll für alle gelten, Ausnahmen werden nur für junge Menschen unter 18 Jahren und Ehrenamtliche gemacht. Bei Annahme eines neuen Jobs durch Langzeitarbeitslose sollen diese für ein halbes Jahr von der Mindestlohnregelung ausgenommen werden, hier sollen Lohnkostenzuschüsse an Arbeitgeber gezahlt werden. Einzelne Branchen werden nicht mit Ausnahmen belegt. Zu weiteren Details gab Nahles aufgrund der laufenden Abstimmungen zwischen den Ministerien nicht bekannt.

Sigmar Gabriel sieht Einigung als Gemeinschaftserfolg
Für SPD-Chef Gabriel bedeutet die Einigung einen gemeinsamen Erfolg der SPD, der Gewerkschaften und auch der Union. Besonders begrüßt Gabriel, dass durch die Ausschlüsse von Ausnahmen für einzelne Branchen rund vier Millionen Beschäftigte in Deutschland profitieren.


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