Sparerkompass Deutschland: Bayern, Rheinland-Pfalz und Bremen besonders sparsam

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Die Mehrheit der Bevölkerung spart regelmäßig, am meisten wird in Bayern, Bremen und Rheinland-Pfalz auf die Seite gelegt.

In der repräsentativen Studie "Sparerkompass Deutschland" der Bank of Scotland hat das Meinungsforschungsinstitut forsa das Spar- und Anlageverhalten der Bundesbürger unter die Lupe genommen. Besonders vorsorgebewusst sind die Bayern, Bremer und Rheinland-Pfälzer, hier verfügt jeder sechste Sparer über 50.000 Euro oder mehr. Somit belegen diese Bundesländer die Spitzenplätze des Rankings. Aber auch sonst horten die Deutschen emsig ihr Geld. Wie bereits in 2013 sparen regelmäßig 60 Prozent. Während 64 Prozent Rücklagen von Beträgen unter 200 Euro bilden, sorgen 9 Prozent sogar mit 500 Euro vor.

Fast die Hälfte sorgt aus Geldmangel nicht vor
Allerdings ist der Mangel an Kapital ein großes Problem, die Zahl der Nicht-Sparer ist seit 2013 um vier Prozentpunkte auf aktuell 14 Prozent gestiegen. Bertil Bos, Managing Director der Bank of Scotland in Deutschland, ist besorgt darüber und führt aus, dass für 45 Prozent der Deutschen das Geld für die Altersvorsorge fehlt. Bei 21 Prozent reicht das aktuelle Einkommen nicht zum Leben, eine Gehaltserhöhung würde für den täglichen Lebensunterhalt verwandt werden.

Sparstrumpf trotz Inflation noch sehr beliebt
Immer noch 33 Prozent der Sparer setzen auf den heimischen Sparstrumpf, trotz der Inflation bewahren sie ihr Geld zuhause auf, da vielen (16 Prozent) dies ein Gefühl von Sicherheit vermittelt. Jeweils weitere 12 Prozent wollen jederzeit auf ihr Guthaben zugreifen können und ein Polster für akute Krisenfälle zu haben. Weitere neun Prozent vertrauen den Geldinstituten nicht.


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