30.000 Hartz-IV-Empfänger sollen aus Langzeitarbeitslosigkeit geholt werden

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Ein neues Programm soll 30.000 Hartz-IV-Empfänger aus der Langzeitarbeitslosigkeit holen.

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Die "Süddeutsche Zeitung" berichtet von einem neuen Programm, mit dem die Bundesregierung im kommenden Jahr gegen Langzeitarbeitslosigkeit bei 30.000 Hartz-IV-Empfängern vorgehen will. Konkret würden langzeitarbeitslose Hartz-IV-Empfänger angesprochen, die über keinen oder einen nicht geeigneten Berufsabschluss verfügen. Geplant ist eine Förderdauer von 18 Monaten.

Förderung bereits nach zwei Jahren Arbeitslosigkeit
Weiterhin führt die Zeitung aus, dass mit diesem Programm das Modellprojekt „Perspektive in Betrieben“ weiterentwickelt werden soll. Hier werden Betriebe von der Bundesanstalt für Arbeit Betriebe zur Einstellung von Langzeitarbeitslosen animiert. Im Gegensatz zum Modellprojekt spricht das neue Programm Arbeitslose an, die seit zwei Jahren eine neue Beschäftigung suchen, nicht schon seit fünf Jahren.

Finanzierung durch Europa
Der Europäische Sozialfonds soll das neue Programm mit 470 Millionen Euro finanzieren, schreibt die Zeitung. Zusätzlich werden Mittel aus dem Eingliederungsbudget der Jobcenter bereitgestellt. Arbeitgeber, die Langzeitarbeitslose einstellen, erhalten Lohnkostenzuschüsse.

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