Finanztest: Informationsblätter zu Indexfonds sind unverständlich

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Die Anbieter von Indexfonds tun sich offenbar schwer, ihre Anleger klar verständlich zu informieren. Finanztest beurteilte 18 Anlegerinformationen zu Indexfondsprodukten befriedigend und schlechter.

In der Mai-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest werden Anlegerinformationen zu Indexfonds getestet. Das Urteil für die Fondgesellschaften fällt nicht gut aus. Die Aufmachung der Infoblätter ist gesetzlich vorgeschrieben: Sie sollen die wichtigsten Fakten präsentieren, einheitlich gestaltet und für Laien gut verständlich formuliert sein.

Doch weit gefehlt, die Anbieter verunsichern die Anleger mit Fachjargon, schwer verständlichen, rechtlichen Hinweisen und Kunstwörtern. Wer als Anleger neu auf dem Gebiet ist, wird allein aufgrund der unverständlichen Informationen die Finger von Indexfonds lassen, weil er sie für zu kompliziert hält. Dabei ist der Indexfonds im Grunde ganz einfach gestrickt: Er zeichnet einfach nur die Wertentwicklung der Renten- oder Aktienindizes nach.

Informationsblätter zu unverständlich
Finanztest beurteilte insgesamt 18 Anlegerinformationen. Vier davon wurden mit mangelhaft beurteilt, besser als befriedigend war keines der getesteten Infoblätter. Dabei wäre es so einfach, Anleger über Chancen und Risiken der Indexfonds verständlich aufzuklären. Finanztest präsentiert dazu einen Verbesserungsvorschlag, der nicht nur die gesetzlichen Anforderungen erfüllt, sondern korrekte und für Laien einfach nachzuvollziehende Fakten enthält. In der Mai-Ausgabe von Finanztest sowie auf der Seite
www.test.de/pib-fonds können alle Informationen zum Test nachgelesen werden.

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