Zu wenig Lohn: Ein Fünftel der Deutschen auf zusätzliches Geld angewiesen

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Mehr als 20 Prozent können von ihrem regulären Gehalt ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten.

Lohnabrechnung
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Nach der Studie "Sparerkompass Deutschland 2014", die das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag der Bank of Scotland durchgeführt hat, sind etwa 21 Prozent der Deutschen auf zusätzliches Geld neben ihrem Gehalt angewiesen, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren.

Einkommenslücken in NRW
Besonders gravierend sieht es in Nordrhein-Westfalen aus, jeder dritte Befragte (34 Prozent) benötigen zusätzliche finanzielle Mittel, um über die Runden zu kommen. Die normale Entlohnung reicht oftmals kaum aus. In Brandenburg liegt der Anteil bei 29 Prozent und in Sachsen-Anhalt bei 27 Prozent.

Besonders Frauen sind betroffen
Beim Geschlechtervergleich stehen besonders Frauen schlecht dar, denn jede vierte Befragte (24 Prozent) erklärt, dass der normale Verdienst kaum ausreicht. Mit 19 Prozent liegt der Männeranteil deutlich darunter.

Mehrheit würde sich einen Wunsch erfüllen
Bei einer unverhofften Geldspritze würden sich die meisten Deutschen noch etwas gönnen. Zwei Drittel (64 Prozent) würden das Kapital erst einmal sparen, um sich später einen Wunsch erfüllen zu können. Jeder Fünfte (20 Prozent) würde das Geld beispielsweise beim Shopping oder bei Restaurantbesuchen unter die Leute bringen.

Aber auch die Vorsorge hat bei vielen Bundesbürgern Priorität, 27 Prozent würden zusätzliche Gelder für eine Altersvorsorge einsetzen, der Anteil bei Männern, die eine Gehaltserhöhung zur Aufstockung der Absicherung nutzen würde liegt bei 30 Prozent, nur 23 Prozent der Frauen würden ihr Geld in die Vorsorge investieren. Immerhin noch sechs Prozent würden in die eigene Aus- und Weiterbildung investieren.

Lediglich zwei Prozent würde zusätzliches Geld einem guten Zweck zuführen.


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