Gesetzliche Pflegeversicherung auf ein Rekordhoch von 6,2 Mrd Euro gestiegen

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Die gestiegenen Beitragseinnahmen haben die Rücklagen der gesetzlichen Pflegeversicherung auf ein Rekordhoch von rund 6,2 Milliarden Euro steigen lassen. Nach Informationen des Bundesgesundheitsministeriums überstiegen die Einnahmen von knapp 25 Milliarden Euro die Ausgaben um rund 630 Millionen Euro.

Die gestiegenen Beitragseinnahmen haben die Rücklagen der gesetzlichen Pflegeversicherung auf ein Rekordhoch von rund 6,2 Milliarden Euro steigen lassen. Nach Informationen des Bundesgesundheitsministeriums überstiegen die Einnahmen von knapp 25 Milliarden Euro die Ausgaben um rund 630 Millionen Euro.

Höhere Einnahmen als Anstieg
Die Gründe für den Anstieg liegen in der guten Lage am Arbeitsmarkt und den gestiegenen Löhnen. Gesamt gab es in der Pflege in 2013 ein Beitragsplus von 8,5 Prozent, während die Ausgaben lediglich um sechs Prozent anstiegen. Die Anhebung des Pflegebeitrags zum 1. Januar 2013 um 0,1 Prozentpunkte trug ebenfalls zu den Mehreinnahmen bei.

Sparsamkeit angemahnt
Trotz des erfreulichen Ergebnisses für Pflegebedürftige und Beitragszahler mahnt Gesundheitsminister Hermann Gröhe zum sorgsamen Umgang, da die Zahl der Pflegebedürftigen in den nächsten Jahren steigen werde.
Pflegereform vorgesehen

Anfang 2015 plant die Koalition von Union und SPD eine umfassende Pflegereform, die die Leistungen für die Pflegebedürftigen sollen erweitert werden. So sollen auch die die Pflegesätze erhöht werden und Kurzzeit-, Tages- oder Nachtpflege erleichtert werden. In 2015 wird der Beitrag zur Pflegeversicherung von aktuell 2,05 Prozent (Kinderlose 2,3 Prozent) um 0,3 Punkte. Eine zu einem späteren Zeitpunkt geplante Erhöhung um weitere 0,2 Punkte soll den geplanten Versorgungsfonds finanzieren. Dieser soll die finanziellen Belastungen durch die Pflegebedürftigkeit der geburtenstarken Jahrgänge ab 2030 abfedern.

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