Finanzierung in Niedrigzinsphasen: Jetzt für höhere Anfangstilgung entscheiden

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Wer während einer Niedrigzinsphase ein Annuitätendarlehen zur Finanzierung eines Eigenheims aufnimmt, sollte darauf achten, die Höhe der Tilgung nicht zu niedrig anzusetzen, um schneller schuldenfrei zu werden.

Baudarlehen
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Die LBS Bayern weist Verbraucher darauf hin, bei der Finanzierung während einer Niedrigzinsphase die Tilgungsraten nicht zu vernachlässigen. Wer bei einer Kreditsumme von 200.000 Euro und einem Zinssatz von drei Prozent die Anfangstilgung auf ein Prozent festlegt, braucht fast 15 Jahre länger zur Abzahlung, als wenn der Kreditzins sechs Prozent beträgt. Läuft die Sollzinsbindung ab, muss eine Anschlussfinanzierung zu womöglich schlechteren Konditionen vereinbart werden.

LBS rät: Höhere Anfangstilgung vereinbaren
Die monatliche Rate eines Annuitätendarlehens enthält zum einen die Abzahlung der Zinsen, zum anderen anteilmäßig die Tilgung des Kredits. Bei niedrigen Zinsen von drei Prozent oder weniger haben Immobilienkäufer und Bauherren wesentlich mehr finanziellen Spielraum, den sie dafür nutzen sollten, die Anfangstilgung prozentual höher anzusetzen. Denn: Mit dem Ablauf der Sollzinsbindung wird eine Anschlussfinanzierung fällig, bei der die Zinsen im ungünstigen Fall wesentlich höher ausfallen und somit auch die monatliche Belastung steigt. Die LBS Bayern rät deshalb dazu, die Phase der Sollzinsbindung möglichst lang zu wählen oder einen Bausparvertrag in die Finanzierung einzubinden, die gleichbleibend niedrige Zinsen bis zum Schluss garantiert.

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