Heizkostenzähler: Mieter müssen Wechsel durch funkfähige Geräte dulden

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Wenn ein Hauseigentümer seine Heizkostenzähler auf funkfähige Geräte umrüstet, müssen Mieter dies hinnehmen, sofern es sich um gekaufte Geräte handelt.

Vermieter
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Wenn ein Hauseigentümer seine Heizkostenzähler auf funkfähige Geräte umrüstet, müssen Mieter dies hinnehmen, sofern es sich um gekaufte Geräte handelt.

Lässt ein Vermieter funkfähige Heizkostenzähler einbauen, können Mieter dem nicht widersprechen. Es besteht die sogenannte Duldungspflicht. Sollen die Geräte ausgetauscht werden, muss der Vermieter den Mieter frühzeitig darüber informieren. Die Kosten für die Beschaffung der Geräte kann der Vermieter als Modernisierungsmieterhöhung geltend machen und so anteilmäßig auf die Mieter umlegen.

Widerspruch bei gemieteten oder geleasten Geräten
Plant der Vermieter den Einbau von gemieteten oder geleasten Geräten, bedeutet das für die Mieter monatliche Mehrkosten, die nicht hingenommen werden müssen. Innerhalb einer Frist von vier Wochen nach Zugang des Mitteilungsschreibens über die geplante Umrüstung können Mieter Widerspruch gegen diese Art der Anschaffung einlegen.

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