Maler und Lackierer: Mindestlöhne bundesweit ab 1. August 2014

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Für Maler und Lackierer gelten ab 1. August 2014 bundesweite Mindestlöhne, bereits zum 8. Mal erklären die Tarifvertragsparteien Mindestlöhne für allgemeinverbindlich.

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Gemäß dem seit 21. März 2014 gültigen Tarifvertrag im Maler- und Lackierhandwerk, in dem Mindestlöhne über 8,50 € für allgemeinverbindlich erklärt wurden, gelten ab 1. August für Maler und Lackierer deutschlandweit Mindestlöhne. Bereits zum 8. Mal wurdne von den Tarifpartnern Mindestlöhne für allgemeingültig erklärt. Die erforderliche Verordnung wurde vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales erlassen, somit ist der tarifliche Mindestlohn für alle Arbeitgeber innerhalb dieser Branche gültig. Die achte Verordnung wurde vom Kabinett zur Kenntnis genommen.

Mindeststundenlöhne für Maler und Lackierer vom 1. August 2014 bis 30. April 2017:
Ungelernte Beschäftigte:
  • Bis zum 30. April 2015 erhalten ungelernte Arbeitnehmer wie bisher 9,90 Euro
  • Zum 1. Mai 2015 erfolgt eine Erhöhung auf 10 Euro
  • zum 1. Juni 2016 wird der Mindeststundenlohnsatz auf 10,10 Euro erhöht.

Gelernte Beschäftigte:
  • Bisher erhielten gelernte Arbeitnehmer in Westdeutschland und in Berlin 12,15 Euro Mindestlohn pro Stunde.
  • Arbeitnehmer in Ostdeutschland erhielten bisher 9,90 Euro

Neuregelung ab 1. August 2014:
  • 1. August 2014 bis 30. April 2015: 12,50 Euro Mindestlohn in Westdeutschland, 12,30 Euro in Berlin und 10,50 in Ostdeutschland
  • 1. Mai 2015 bis 30.04.2016: 12, 80 Euro in Westdeutschland, 12,60 Euro in Berlin und 10,90 in Ostdeutschland
  • 1. Mai 2016 bis 30. April 2017: 13,10 Euro in Westdeutschland, 12,90 Euro in Berlin und 11,30 Euro in Ostdeutschland


Auch im Ausland ansässige Arbeitgeber müssen sich an die bundesweiten Mindestlöhne für Maler und Lackierer halten, wenn Beschäftige nach Deutschland entsandt werden.
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