Kennzeichnungspflicht für Leergut gefordert

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Eine klare Kennzeichnung für Leergut fordern Gewerkschafter, Umweltschützer und Verbände, zudem soll die Pfandhöhe auf der Verpackung angegeben werden.

Mit einer klaren Kennzeichnungspflicht für Leergut und die Angabe der Pfandhöhe auf den Getränkeverpackungen wollen Umweltschützer, Verbände und Gewerkschafter die Täuschung der Verbraucher von Teilen der Einwegindustrie beenden. Der Bundesgeschäftsführer der deutschen Umwelthilfe, Jürgen Resch, erläutert, dass Verbraucher nur eine bewusste Entscheidung treffen können, wenn Mehrwegverpackungen offensichtlich erkannt werden.

Eigene Kampagne gestartet
Eine eigene Kampagne zur Kennzeichnungspflicht von Mehrweg- und Einwegflaschen wurde von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten NGG, der Deutschen Umwelthilfe und von mehrwegorientierten Verbänden der Getränkewirtschaft ins Leben gerufen. Dabei sollen Händler, Unternehmer und Verbraucher mit einer Postkarte Protest für eine bessere Unterscheidungsfähigkeit von Mehrweg- und Einwegflaschen bei Bundesumweltministerin Barbara Hendricks einlegen.

Keine Umsetzungschance durch freiwillige Vereinbarungen
Laut Claus-Harald Güster, dem Vorsitzenden der NGG, reichen freiwillige Vereinbarungen nicht aus, daher müsse seitens der Politik der Erlass von verbindlichen Vorschriften zur Kennzeichnungspflicht erfolgen. Die Kennzeichnung soll den Forderungen der Initiatoren zufolge direkt auf der Verpackung erkennbar sein.

Derzeit werden gemäß den Angaben nur 40 Prozent der Getränke in Deutschland in vorteilhaften Verpackungen gefüllt. Dies ist lediglich halb so viel wie laut Verpackungsverordnung geplant.
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