Elektronische Gesundheitskarte definitiv ab 1. Januar 2015

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Mit Ablauf des 31.12.2014 hat die alte Krankenversichertenkarte ausgedient.Mit Ablauf des 31.12.2014 hat die alte Krankenversichertenkarte ausgedient. Darauf einigten sich die Selbstverwaltungspartner und schafften damit Klarheit und Planungssicherheit.

Ab dem 01.01.2015 berechtigt einzig die Vorlage der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) dazu, Leistungen in Anspruch zu nehmen. Diesen Konsens erzielten kürzlich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherer (GKV).

Endgültiger Abschied von der Krankenversichertenkarte
Versicherte, die noch eine alte Krankenversichertenkarte (KVK) nutzen, müssen sich zum Jahresende endgültig von dieser verabschieden - auch wenn ein Kartenaufdruck ein anderes Datum angeben sollte. Auch für niedergelassene Ärzte und Zahnärzte gibt es eine Übergangsregelung, die die Abrechnung ihrer Leistungen über die alte Karte bis zum 31.12.2014 ermöglicht.

Selbstverwaltungspartner begrüßen Planungssicherheit durch eindeutige Regelungen
Alle Beteiligten begrüßen die Klarheit und Planungssicherheit, die durch diese Einigung geschaffen wurde. So sieht Dr. Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, den „Weg in die Telematikinfrastruktur“ geebnet.

Aus Sicht der Ärzte von besonderer Bedeutung sei laut Dr. Andreas Gassen, KBV-Vorstandsvorsitzender, die Klarheit durch die Übergangsregelung: Abrechnungen auch des letzten Quartals 2014 können über die alte Karte erfolgen.
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