BDEW-Zahlen belegen Rückgang des Gas- und Stromverbrauchs

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Die Verbrauchszahlen betreffend den Verbrauch von Gas und Strom sanken deutlich um mehrere Milliarden Kilowattstunden im Vergleich zum Vorjahr.

Erst kürzlich hatte der Deutsche Mieterbund in Folge des zurückliegenden milden Winters geringere Heizkosten prognostiziert. Laut einem aktuellen Heizspiegel sanken die Preise für Heizöl im Zeitraum Januar bis Juli um 5,4 % und die Preise für Fernwärme immerhin um 1 %. Der Preis für Gas blieb indes auf Vorjahresniveau.

Signifikanter Rückgang der Verbrauchszahlen

Wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) jetzt kürzlich in Berlin unter Berufung auf vorläufige Zahlen mitteilte, sank der Verbrauch von Erdgas und Strom in Deutschland in den ersten neun Monaten im Vergleich zum Vorjahr deutlich. Grund hierfür sei milde Witterung zum Jahresbeginn.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum beobachtete der BDEW einen Rückgang des Stromverbrauchs auf 396 Milliarden Kilowattstunden, das entspricht 4 %. Der Gasverbrauch sank gar um 18 %, und zwar auf 579 Milliarden Kilowattstunden. Neben den deutlich geringeren Temperaturen im vergangenen Jahr, haben auch andere Faktoren die Entwicklung beeinflusst, wie z. B. Sparmaßnahmen, Effizienzsteigerungen sowie die sich abschwächende Konjunktur.

Konventioneller Kraftwerke büßen Wirtschaftlichkeit ein

In den ersten neun Monaten dieses Jahres wurde der deutsche Stromverbrauch zu 28 % aus erneuerbaren Quellen generiert. Dieser wachsende Anteil erneuerbarer Energien hat auch Folgen für die Wirtschaftlichkeit des Betriebes konventioneller Kraftwerke: So sank nicht nur der Erdgasverbrauch nicht zum Heizen, sondern auch der zur Stromerzeugung. Die Kraftwerke der Stromversorger verfeuerten über 13 % Erdgas weniger.

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