Stiftung Warentest: Gebogene Displays bieten kaum Vorteile

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Das Neueste auf dem Fernsehmarkt sind Fernseher mit gebogenem Display, auch „Curved“ genannt. Stiftung Warentest konnte gegenüber herkömmlichen Flachbildfernsehern jedoch keine nennenswerten Vorteile feststellen.

HD TV
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Stiftung Warentest krönte den neuen "Curved" Fernseher von Samsung zum Testsieger. Mit dem gebogenen Bildschirm hat das aber weniger zu tun, vielmehr mit der Technik, deren Qualität sich von anderen Modellen abhebt. Das neue Samsung-Modell mit 140 cm Bildschirmdiagonale kostet auf dem Markt satte 2.000 Euro. Geräte mit flachem Display derselben Größe sind schon ab 1.400 Euro zu haben und werden ebenfalls als "gut" bewertet. Kleinere Bildschirme mit 120 cm Diagonale kosten noch nicht einmal 700 Euro und weisen eine gute Qualität auf.

Ton durch zusätzliche Lautsprecher verbessern

Flachbildfernseher haben eine Schwachstelle: den Ton. Dieser kommt durch den flachen Korpus nicht richtig rüber, weshalb Zusatzlautsprecher empfehlenswert sind. Stiftung Warentest prüfte insgesamt 19 Soundplates und Soundbars. Die Testsieger sind mit 315 bis 465 Euro recht teuer, qualitativ gute Modelle sind auch schon zu einem Preis von 200 Euro zu haben. Vorteilhaft ist der Einsatz zusätzlicher Lautsprecher vor allem bei Kinofilmen und Musik. In der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift "test" sind alle Ergebnisse aufgeführt. Die Testergebnisse werden auch als Download auf den Seiten www.test.de/fernseher und www.test.de/soundbars bereitgestellt.

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