Jährliche Preiserhöhung beim Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB)

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Zum Jahresbeginn steigen die Preise beim VBB um 2,3 Prozent.

Geld
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Die Preiserhöhung schlägt sich beispielsweise bei den Einzelfahrscheinen (Tarifzone AB) und Kurzstreckentickets mit zehn Cent mehr nieder, diese belaufen sich ab Neujahr auf 2,70 Euro bzw. 1,70 Euro. AB-Monatskarten verteuern sich um 1,50 Euro auf 79,50 Euro, bei der Tageskarte AB zahlt der Verbraucher 20 Cent mehr (jetzt 6,90 Euro). Die Mehrzahl der anderen Karten verteuern sich um zehn bis 20 Cent. Im Preisvergleich zum VBB-Gründungsjahr 1999 ergeben sich krasse Unterschiede: Damals zahlte der Kunde für eine Einzelfahrt (AB) 1,99 Euro und eine Monatskarte (AB) 58,29 Euro – somit also rund 20 Euro monatlich weniger als ab 2015.

Besseres Angebot erfordert höhere Preise
VBB-Pressesprecherin Elke Krokowski (54) rechtfertigt die Preissteigerungen mit einem verbesserten Angebot. Man müsse ebenfalls die allgemeine Preisentwicklung beachten. Die VBB biete eine höhere Taktzahl, modernere Fahrzeuge und Angebote rund um die Uhr, daher ergäben sich die Erhöhungen.

Deutschlandweit ist das Preisniveau ähnlich: Für eine Einzelfahrkarte zahlt man in München 2,70 Euro, in Frankfurt 2,75 Euro und in Köln 2,40 Euro. Hamburger fahren mit 2 Euro günstiger, allerdings in einem kleineren Streckennetz.

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