Bei Spareinlagen müssen Zinsen bis Ende Februar abgehoben werden

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Nach Februar werden Zinsen dem Sparguthaben zugerechnet.

Deutsche Privatanleger haben trotz der Niedrigzinsphase noch 599,3 Milliarden Euro als Spareinlage auf ihren Konten. Wenn der Sparer seine Minimalzinsen abheben möchte, sollte er beachten, dass dies bei Zinsen aus Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist fast immer nur bis Ende Februar möglich ist, andernfalls erfolgt eine Festlegung entsprechend der Dauer des eigentlichen Guthabens. Falls nach dem Termin die Zinsen abgeholt werden, behandeln die Banken dies als vorzeitige Kapitalrückzahlung, hierfür fällt eine Zinsminderung an.

2.000 Euro ohne Zinsverlust
Vom Sparbuch oder –Konto mit dreimonatiger Kündigungsfrist können monatlich bis zu 2.000 Euro ohne Kündigung des Sparguthabens abgehoben werden. Auch hier werden Zinsen für das Vorjahr, dem Kapital zugerechnet, falls sie nicht bis Ende Februar nicht abgehoben wurden. Bis zum 28.02.2015 können Sparbuchbesitzer zusätzlich zu den 2.000 Euro die Zinsen für das letzte Jahr ohne Zinsverlust abheben. Nach diesem Zeitpunkt gilt wieder ausschließlich der maximale Betrag von 2.000 Euro.

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