Berufsunfähigkeitsversicherung: Jeder sollte eine haben!

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Berufsunfähigkeit trifft nicht nur Ältere, und nicht immer ist ein Unfall Auslöser dafür. Immer öfter sind Krankheiten des Skelettsystems oder psychosomatische Erkrankungen daran Schuld, dass selbst junge Arbeitnehmer arbeitsunfähig werden. Wer dann für diesen Fall nicht vorgesorgt hat, der hat ein Problem. Die gesetzliche Absicherung reicht bei weitem nicht aus, weshalb jeder Arbeitnehmer unbedingt eine Berufsunfähigkeitsversicherung haben sollte.

Immer mehr junge Leute berufsunfähig!

25% aller Arbeitnehmer in Deutschland arbeiten nicht bis zum Erreichen des regulären Rentenalters, weil sie schon vorher durch Unfall oder Krankheit arbeitsunfähig werden. Wohl dem, der eine vernünftige Absicherung in Form einer Berufsunfähigkeitsversicherung hat.

Angebote vergleichen lohnt sich!

Bei der Auswahl der richtigen Versicherung ist es wichtig, sich Zeit zu lassen und in Ruhe Angebote zu vergleichen. Nicht jede Versicherung passt für jeden Versicherungsnehmer. Wie alle wichtigen Versicherungen sollten Berufsunfähigkeitsversicherungen grundsätzlich individuell für die versicherte Person ausgewählt werden. Nur dann ist gewährleistet, dass man sich im Fall der Fälle auch darauf verlassen kann die Versicherungsleistung zu erhalten, die man braucht.

Klauseln gut durchlesen!

Einige bestimmte Klauseln sollte man sich vor Vertragsabschluss näher ansehen: Zum einen die Einteilung durch Pflegestufe oder Pflegepunkte, zum anderen die konkrete oder abstrakte Verweisung.

Abstrakte und konkrete Verweisung

Unter abstrakter bzw. konkreter Verweisung versteht man das Recht der Versicherung, einen Versicherungsnehmer auf eine andere Tätigkeit verweisen zu können. Kann z. B. ein Briefträger nicht mehr gut gehen, so muss er gegebenenfalls eine Arbeit im Briefzentrum annehmen, bei der er nicht viel gehen muss. So ist es für den Versicherungsnehmer ein wichtiges Thema, ob er nach Feststellung seiner Arbeitsunfähigkeit eine andere Arbeit annehmen muss, die ihm zumutbar ist. Dabei ist völlig unerheblich, wie realistisch die Chancen sind, auch wirklich einen solchen Job, gerade in fortgeschrittenem Alter, zu finden.

Versicherungsexperten raten dazu, die kundenfreundlichere Variante der konkreten Verweisung zu wählen. Bei der konkreten Verweisung ist es so, dass z. B. ein Handwerker, der eine kaufmännische Ausbildung hat, auf eine Arbeitsstelle verwiesen werden kann, die im Büro stattfindet und wo dieser eine annähernd gleiche Wertschätzung erfährt und gleich viel oder nur unwesentlich weniger verdient. Ist dies der Fall, steht dem Handwerker keine Versicherungsleistung zu, denn er ist in der Lage sein Einkommen selbst zu erwirtschaften.

Mitversicherung der Pflegebedürftigkeit

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Mitversicherung der Pflegebedürftigkeit. Darauf sollte beim Abschluss eines Versicherungsvertrages auf jeden Fall geachtet werden. Ebenso wichtig ist die Unterscheidung der Einstufung. Einige Versicherungen haben ein eigenes Punktesystem, einige orientieren sich an den gesetzlichen Pflegestufenregelungen.

Fazit:

Es lohnt sich auf alle Fälle, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Dabei sollte man bedenken: Je früher man einsteigt, desto niedriger sind die zu zahlenden Beiträge in den Einstiegstarifen. Eins ist sicher: Eine Berufsunfähigkeitsversicherung gibt einem das gute Gefühl, auch im schlimmsten Fall nicht im Regen zu stehen.



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