Heizkostenabrechnung: Kosten Sparen um hohe Nachzahlungen zu vermeiden

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Zu Jahresbeginn müssen sich viele Mieter wieder einmal auf die Heizkostenabrechnung einstellen, die aufgrund des langen letzten Winters und des kalten Dezembers mit hohen Nachzahlungen verbunden sein können. Mit einigen Tipps der Experten der ARAG können Verbraucher vermeiden, dass die Heizkostenabrechnungen zur negativen Überraschung werden.

Heizkostenabrechnung genau überprüfen
Nach Ansicht von Experten ist jede zweite Heizkostenabrechnung fehlerhaft. Häufig werden die Kosten falsch auf die verschiedenen Mietparteien verteilt, der Brennstoffverbrauch wird falsch berechnet oder die Angaben über die Wohnfläche sind nicht korrekt. Auch bei den in der Nebenkostenabrechnung beinhalteten Ausgaben für das Ablesen und die Wartung der Heizung verstecken sich Fehlerquellen.

Mieter sollten aus diesem Grund die einzelnen Positionen der Heizkostenabrechnung genau überprüfen. Beispielsweise muss die Abrechnungsfrist von 12 Monaten von den Vermietern eingehalten werden und der Abrechnungszeitraum auf 1 Jahr festgelegt sein. Die Angabe über die verbrauchte Energiemenge und der dafür bezahlte Preis darf nicht fehlen. Gleichzeitig müssen die Lieferdaten innerhalb des Abrechnungszeitraums liegen. Sollten Zweifel an der Richtigkeit einer Nebenkostenabrechnung bestehen, steht der örtliche Mieterverein unter www.mieterbund.de zur Beratung zur Verfügung.

Heizen mit Erdgas: Anbieterwechsel kann zum Sparen beitragen
Verbraucher, die mit Gas heizen, sollten unbedingt einen Preisvergleich durchführen, denn durch einen Wechsel der Gasanbieter kann unter Umständen sehr viel Geld gespart werden. Die enormen Preisdifferenzen bei Erdgas resultieren daraus, dass mittlerweile der Gaspreis nicht mehr generell zeitverzögert auf den Ölpreis reagiert. Durch neue Gasvorkommen und innovative Fördertechnologien wurde das Angebot an Erdgas enorm erweitert, sodass die Gasanbieter Gas aus verschiedensten Quellen beziehen können.
Eine Kündigung des Vertrags mit einem Grundversorger ist meist monatlich möglich und da die lückenlose Versorgung per Gesetz gesichert ist, birgt ein Wechsel der Gasanbieter keine Gefahr, plötzlich ohne Heizung und mit kaltem Wasser leben zu müssen.

Rechtzeitiger Einkauf von Öl
Bei der Nutzung einer Ölheizung ist es sinnvoll, bereits lange vor dem Wintereinbruch Öl zu bestellen. In den letzten Jahren zeigte sich deutlich, dass Einsparungen von bis zu 8 Cent je Liter möglich waren, wenn das Heizöl bereits im September bestellt wurde und der Öltank nicht erst im Dezember aufgefüllt wurde. Dadurch konnten sich die Verbraucher immerhin 240 € bei einer Bestellmenge von 3.000 l Heizöl sparen.
Gleichzeitig lohnt es sich, bei der Bestellung von Heizöl größere Abnahmemengen auszuwählen, da die Fixkosten beim Händler konstant bleiben. Nachbarn, die sich zusammenschließen und gemeinsam Heizöl bestellen, können zusätzlich sparen.


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