Bausparverträge können auf Angehörige übertragen werden

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Summe der Bauspareinlagen im Jahr 2010: 131 Milliarden €

Wie die Deutsche Bundesbank bekannt gab, belief sich die Summe der Bauspareinlagen für das Jahr 2010 auf 131 Milliarden €. Für beginnt der Weg zu den eigenen vier Wänden mit einem Bausparvertrag. So verzeichneten die Bausparkassen in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs der Spareinlagen um 6 %.

Übertrag des Sparvertrages auf Angehörige möglich

Da Bausparverträge langfristig angelegt sind, verwundert es nicht, dass sich die ursprünglichen Pläne des Sparers ändern können. So kann es vorkommen, dass der Bausparer seinen Vertrag überhaupt nicht selbst zur Finanzierung einsetzen kann oder will. Für diesen Fall gibt es die Möglichkeit, den Anspruch auf das zinsfeste Darlehen an einen Angehörigen zu übertragen. Rechtlich gesehen liegt die Zustimmung im Ermessensspielraum der Bausparkasse, wird aber in der Regel gewährt.

Voraussetzungen für einen Übertrag

Die Bank verlangt zum einen im Falle der Anspruchsübertragung den Nachweis der Bonität. Zum anderen muss der Bank nachgewiesen werden, dass ein Verwandtschaftsverhältnis im Sinne des § 15 Abgabenordnung (AO) vorliegt. Hierunter fallen Eheleute, Verlobte, Kinder sowie Geschwister.

Nichtangehörige stellen Ausnahmen dar, die Bausparkassen nicht zwingend akzeptieren. Es empfiehlt sich die Einholung von Informationen beim zuständigen Kundenberater. Außerdem kann ein Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen Klarheit über etwaige abweichende Vorschriften des Instituts verschaffen.


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