Geben Sie Einbrechern keine Chance: Tipps zur Vermeidung des Einbruchsrisikos

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Schon wenige Vorkehrungen können das Schlimmste verhindern helfen

Um die wohlverdiente Auszeit fern der Heimat auch genießen zu können, ist es gut, sein Domizil samt Hab und Gut in Sicherheit zu wissen. Was also tun, um in der Hochsaison der Einbrecher diese möglichst fernzuhalten?

Tipps zur Vermeidung des Einbruchsrisikos

Esther Grafwallner, Expertin bei der ERV Europäische Reiseversicherung, spricht allem voran die Empfehlungen aus, das Haus oder die Wohnung bewohnt aussehen zu lassen. Schließlich beweise die Erfahrung, dass Einbrecher das Risiko scheuen und stattdessen gezielt Objekte auswählen, die eine Abwesenheit der Bewohner vermuten lassen.

Briefkasten und Anrufbeantworten sollten keine Einladungen aussprechen

Ein eindeutiges Zeichen der Abwesenheit ist ein überquellender Briefkasten. Hier kann schon allein dadurch vorgebeugt werden, dass ein Nachbar oder Bekannter diesen regelmäßig leert. Eine andere Möglichkeit bietet die Inanspruchnahme eines Lagerservice bei der Post selbst. Ein entsprechender Antrag sollte 2 - 3 Wochen vor Urlaubsbeginn gestellt werden.

Auch die abonnierte Tageszeitung kann zeitweise entweder abbestellt oder während der Abwesenheit einem guten Zweck zugeführt werden. Die Versicherungsexpertin warnt darüber hinaus davor, auf dem Anrufbeantworter einen Hinweis auf längere Abwesenheit zu hinterlassen. "Wir sind in 3 Wochen wieder zurück", könnte mit etwas krimineller Energie als Einladung missverstanden werden.

Geschäftigkeit vortäuschen

Um nach Außen den Eindruck zu erwecken, das Haus respektive die Wohnung sei bewohnt, sollten Rollläden regelmäßig herauf- und heruntergelassen werden. Überdies helfen Zeitschaltuhren Licht und Radio in Intervallen ein- und auszuschalten, so dass ein belebter Eindruck entsteht. Auch andere schlecht einsehbare Ecken beispielsweise mit Bewegugnsmeldern auszustatten, kann abschreckend wirken.

Selbstverständlich sollte man auch um das Haus herum gewisse Vorkehrungen treffen. Leitern, Gartenmöbel oder Werkzeug sollten nicht offen herumstehen. Sie könnten missbraucht werden und den Einbruch sogar noch erleichtern. Das feste Verschließen von Haus-, Keller- und Balkontüren sowie Fenstern ist ein unabdingbares Muss. Selbstverständlich darf der Schlüssel nirgends versteckt sein - Einbrecher schauen zuerst unter Fußmatten, Blumentöpfen und ähnlichem danach. Spezieller Versicherungsschutz für Urlauber

Versicherungsschutz prüfen

Natürlich empfiehlt die Versicherungsexpertin, den Fall der Fälle entsprechend abzusichern. Eine rechtzeitig abgeschlossene Hausratpolice die den Einbruchsschaden an sich abgedeckt, ist eine gute Grundvoraussetzung.

Ergänzende Policen, wie zum Beispiel die "Haus und Anreise Plus" der ERV-Versicherung garantieren Betroffenen selbst im schlimmstmöglichen Fall größtmögliche Gelassenheit. Sollte der befürchtete Anruf von zu Hause vom Einbruch berichten, organisiert und finanziert die ERV die Verschließung der Wohnung bzw. deren Überwachung. Der Urlaub muss nicht eigens abgebrochen werden.


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