Schulabgängern ohne Ausbildungsplatz drohen Rentennachteile

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Meldung bei der Arbeitsagentur sichert Rentenansprüche

Die Deutsche Rentenversicherung rät Schulabgängern ohne Ausbildungsplatz zur Vermeidung von Nachteilen bei der späteren Rente bei der Arbeitsagentur vorzusprechen. Es wird empfohlen, dort anzuzeigen, dass sie einen Ausbildungsplatz suchen.

Selbst wenn kein Anspruch auf Leistungen der Agentur für Arbeit besteht, kann die Zeit bis zum Erhalt eines Ausbildungsplatzes von Rentenversicherung angerechnet werden und einen Anspruch auf Rente begründen.

Anrechnungsvoraussetzungen

Ob eine Anrechnung erfolgen kann, hängt von mehreren Faktoren ab. So muss der Schulabgänger im Alter zwischen 17 und 25 Jahre alt sein und der Arbeitsagentur melden, dass er respektive sei ausbildungssuchend ist.

Eine Anrechnung nach dem 25. Lebensjahr kann für den Fall erfolgen, dass unmittelbar zuvor Beiträge im Rahmen eines Beschäftigungsverhältnisses oder durch Selbständigkeit gezahlt wurden.

Gleiches gilt für diejenigen, die unmittelbar vorher ihren Wehrdienst abgeleistet haben und mindestens seit einem Kalendermonat auf Ausbildungsplatzsuche waren. Das Vorliegen eines Schulabschluss ist hierbei unerheblich.


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