Im Notfall durch eine Vorsorgevollmacht abgesichert

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Es kann einen Menschen schneller treffen, als er denkt: Durch Krankheit oder Unfall kann eine gesundheitliche Beeinträchtigung dazu führen, dass man nicht mehr handlungsfähig ist. Wer trifft dann stellvertretend die Entscheidungen?

Ein reales Beispiel: Ein volljähriger junger Mann landet im Anschluss an eine Motorradtour im Krankenhaus und liegt sogar im Koma. Unter Verweis auf seine Schweigepflicht verweigert der behandelnde Arzt den Eltern Informationen über den Zustand ihres Sohnes.

Zum Zeitpunkt der Volljährigkeit Klarheit schaffen
Im Fallbeispiel musste die Mutter das Sorgerecht für ihren Sohn beim Vormundschaftsgericht beantragen. Schließlich endet das gesetzliche Vertretungsrecht der Eltern mit der Volljährigkeit. Dieses Beispiel macht deutlich, wie wichtig es bereits in jungen Jahren ist, sich mit entsprechenden Vorsorgeregelungen auseinander zu setzen. Für den Ernstfall existiert kein Gesetz, dass Eltern, Kinder oder den Ehegatten mit einer Vertretungsvollmacht ausstattet. Von nicht angetrauten Lebenspartnern ganz zu schweigen.

Eine Vorsorgevollmacht schließt die gesetzliche Lücke
Nicht nur die Experten der ARAG empfehlen daher dringend, sich und seine Lieben rechtzeitig vor zusätzlichen Belastungen durch Erteilung einer Vorsorgevollmacht zu schützen. Da es keine Vorgaben seitens des Gesetzgebers gibt, bleibt Spielraum für persönliche Formulierungsmöglichkeiten.

Zudem ist es möglich, Regelungen für unterschiedliche Szenarien oder im Falle von Uneinigkeit zu treffen. Neben Formularen aus dem Internet kann eine Fachberatung gerade dann helfen, wenn mehrere Personen für verschiedene Bereiche bevollmächtigt werden sollen. Ein Anwalt oder Notar mag zur Vorbeugung missverständlicher Formulierungen zu Rate gezogen werden. Eine beglaubigte Urkunde schafft Rechtssicherheit.


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