Tipps für die Private Krankenversicherung für Kinder

  1. Private Krankenversicherung
  2. Tarifeverzeichnis


Impfung Kinder
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Grundsätzlich sind Kinder beitragsfrei gestellt und in der Familienversicherung mitversichert. In der privaten Krankenversicherung ist das nicht immer möglich. Liegt nämlich das Einkommen des besserverdienenden Elternteils oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze, müssen die Kinder unabhängig versichert werden.

Steuervorteile nutzen
Seit 2010 kann eine Extra-Prämie für Kinder, die im PKV-Kindertarif versichert sind vollumfänglich von der Steuerlast abgezogen werden. Zumindest wenn der entsprechende Tarif dem Mindestschutz der gesetzlichen Kasse entspricht. Häufig können wenigstens 80 % dieser Beiträge geltend gemacht werden. Bei 100 € Prämie für die PKV entspricht dies einem Steuerbonus von bis zu 40 €.

Leistungsumfang als Hauptkriterium
Der Leistungsumfang indes sollte bei der Wahl des Kinder-Tarifes priorisiert werden. Viele Tarife sehen nämlich einen teils erheblichen Eigenanteil hinsichtlich Hilfsmittel, Zahnersatz, Leistungen und Selbstbehalt vor. Eine finanziell nicht unerhebliche Belastung, wenn separate Zuzahlungen neben den Beiträgen fällig werden. Beiträge in Höhe von 150 € pro Kind sind denn auch keine Seltenheit, auch wenn es mitunter Zuschüsse von Arbeitgebern geben kann.

Welches ist der beste PKV-Kindertarif respektive -beitrag?
Gleich zur Geburt sollte bedacht werden: Das Baby PKV-versicherter Eltern muss von der privaten Krankenversicherung eines Elternteils aufgenommen werden, wenn es innerhalb von 2 Monaten ab Geburtstermin nachgemeldet wird. Eine obligatorische Pflicht zum Vollschutz also - unabhängig vom tatsächlichen gesundheitlichen Zustand des Neugeborenen. Der Leistungsumfang entspricht dabei dem Niveau des in der PKV versicherten Elternteils.

Ältere Kinder hingegen müssen in der PKV zum Kindertarif privat versichert werden. Analog zum Procedere bei Erwachsenen können diese auch abgelehnt werden. Ebenfalls möglich: Eine Abhängigkeit der Aufnahme des Kindes von Risikozuschlägen.

Makler können hilfreich sein
Daher kann ein Makler behilflich sein, den optimalen Versicherungsschutz und -tarif für das Kind herauszufiltern. Beispielsweise gibt es am Markt immer mehr PKV-Kindertarife, angelehnt an das Hausarztmodell. Soll heißen: Eltern müssen mit ihrem Kind zuerst bei dem bei Vertragsabschluss definierten Arzt vorstellig werden.


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