Energie-Sparlampe: Wenn aus Watt Lumen wird

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Drei Gründe für das Aus der herkömmlichen Glühlampe: 1. Der Verbrauch von durchschnittlich dem Vierfachen an Strom gegenüber Energiesparlempen, Halogenleuchten und LEDs. 2. Die Emission der fünffachen Menge CO2. 3. Moderne Leuchtmittel leben etwa 6.000 Stunden - fünfmal länger als Glühlampen.

Lumen statt Watt
Zum 1. September wird die Herstellung herkömmlicher Glühlampen eingestellt. Lediglich Lagerbestände betreffend 25- und 40-Watt-Glühlampen dürfen noch abverkauft werden. Höchste Zeit also, sich näher mit der Energiesparlampe zu beschäftigen. Ein 15-Watt-Exemplar entspricht nämlich der Helligkeit einer 60-Watt-Glühlampe. Die gewohnte Einheit muss schlicht durch 4 geteilt werden.

Allerdings wird die alte Einheit Watt sukzessive von der für Energiesparlampen maßgeblichen Lumen-Angabe verdrängt werden. Gut zu wissen: Einer 25-Watt-Glühlampe entspricht also eine 200-Lumen-Energiesparlampe, einer 40-Watt-Glühlalmpe eine 400-Lumen-Energiesparlampe, einer 60-Watt-Glühlampe eine 700-Lumen-Energiesparlampe, einer 75-Watt-Glühlampe eine 1.000-Lumen-Energiesparlampe und einer 100-Watt-Glühlampe eine 1.400-Lumen-Energiesparlampe.

Farbtemperaturen sorgen für Wohlgefühl
Vergleichbar dem Licht der gewohnten Glühlampe wollen viele auch künftig nicht auf ein warmes Weiß verzichten. Der Orientierung dient die Angabe der Farbtemperatur Kelvin (K) auf der Verpackung. Sie kategorisiert die Lichtfarbe der Energiesparlampe. Während für den Wohnbereich Werte von 2.700 bis 3.300 Kelvin empfohlen werden, wählt man für Arbeitsflächen meist ein neutrales Weiß mit einer Farbtemperatur von 4.000 Kelvin und für Büros Farbtemperaturen von 6.000 Kelvin.

Anlaufzeit für bestimmte Wohnbereiche beachten
Wie so oft, gilt es auch bei Leuchtmitteln künftig das "Kleingedruckte" zu beachten. Beispielsweise ist nicht jede Energiesparlampe dimmbar. Meist sind diese Exemplare überdies teurer. Auch ist je nach Verwendungszweck von einer "Anlaufzeit von 15 Sekunden" abzuraten. Konkret bedeutet das, dass das Leuchtmittel nach 15 Sekunden erst 60 % seiner Helligkeit erreicht. Was morgens im Badezimmer angenehm sein mag, kann für die Beleuchtung von Kellern oder Treppenhäusern ein Sicherheitsmanko bedeuten.


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