Freibetrag für Erbschaft und Schenkung alle 10 Jahre ausschöpfen

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Damit im Erbfall das Vermögen nicht durch Steuern mehr geschmälert wird als notwendig, sollte es wohl überdacht vererbt werden. Mit 10 Billionen Euro in Geld oder Immobilien sind die deutschen Privathaushalte nämlich vermögender als je zuvor.

Regelungen des § 16 Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz
Steuern fallen allerdings erst dann an, wenn Freibeträge bei Schenkung oder Erbschaft überschritten werden. Die Sätze liegen in Abhängigkeit vom Verwandtschaftsgrad bei 500.000 € (Ehegatten oder Lebenspartner), 400.000 € (für jedes Kind), 200.000 € (für jedes Enkelkind) und 20.000 € (für Geschwister, Nichten und Neffen). Korrespondierend hierzu existieren unterschiedliche Steuersätze.

Freibeträge unterliegen 10-Jahres-Turnus
Beachten sollte man dabei, dass man diese Freibeträge nach 10 Jahren erneut in Anspruch nehmen darf. Langfristige Planung kann sich daher auszahlen. Überträgt man Vermögen hingegen noch zu Lebzeiten, kann ein Notar, Steuerberater oder Steuerjurist in Zweifelsfällen beauftragt werden, damit das Finanzamt keinen Anstoß nimmt.


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