Anlage-Gold von Mehrwertsteuer befreit

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Der Bundesverband deutscher Banken macht Sparer darauf aufmerksam, dass sie in Deutschland keine Mehrwertsteuer für Investitionen in sogenanntes Anlagegold zahlen müssen. Unter diesen Begriff fallen handelsübliche Goldbarren sowie nach dem Jahr 1800 geprägte Goldmünzen, die als gesetzliche Zahlungsmittel eingesetzt sind oder waren und deren Marktpreis überwiegend von ihrem Goldgehalt abhängt.

Mehrwertsteuer für Schmuck
Auf die Entrichtung von Mehrwertsteuer muss sich der Käufer von Goldmedaillen, Goldschmuck und historischen Goldmünzen, deren Wert sich nach Seltenheit und nicht nach dem Goldwert bemessen wird, einstellen. Für historische Goldmünzen, deren Preis höher als der 2,5-fache Goldwert liegt, wird der ermäßigte Mehrwertsteuersatz, ansonsten die volle Mehrwertsteuer, berechnet.

Mehr Rendite bei großen Stückelungen
Handelsübliche moderne Goldmünzen werden oft in unterschiedlichen Stückelungen von etwa einer Zehntel Unze bis zu einer vollen Unze Gold angeboten, so zum Beispiel der Eagle aus den USA, der Maple Leaf aus Kanada oder die englische Britannia. Bei größeren Stückelungen erhält man mehr Gold für sein Geld, denn bei kleinen Münzen und Goldbarren fallen höhere Herstellungskosten an, die somit die Preise treiben.


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