Vermieter müssen bestimmte Voraussetzungen für eine Mieterhöhung erfüllen

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Vermieter
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Stiftung Warentest klärt auf! In diesem Falle dürfen sich die Mieter den aktuellen Vergleich mit erhöhtem Interesse anschauen, denn hier erfahren sie, wann und wie die Vermieter die Miete erhöhen dürfen und ob sich Widerstand für sie als Betroffene lohnt.

Erhöhungen nur in gewissen Grenzen zulässig
Vermieter sind berechtigt, die Miete von frei finanzierten Wohnungen alle 15 Monate zu erhöhen, maximal jedoch um 20 Prozent innerhalb von 3 Jahren. Viele Vermieter betrachten die Richtlinie als Verpflichtung und vergessen darüber, dass bestimmte Regeln eingehalten werden müssen. So ist es nur erlaubt, die Miete bis zur so genannten ortsüblichen Vergleichsmiete anzupassen. Da Mieterhöhungen häufig fehlerhaft sind, rät Finanztest Mietern zu einer Beratung (zum Beispiel durch den Mietverein) bevor sie reagieren. In Einzelfällen kann die Erhöhung sogar unwirksam sein, in jedem Fall jedoch angreifbar.

Dauerhafte Verbesserung zur Umlage der Kosten gefordert
Im Falle einer Modernisierung können 11 Prozent der Kosten auf die Jahresmiete umgelegt werden - allerdings nur, wenn die Investition die Energieeffizienz oder den Wohnwert langfristig erhöht. Ausgaben, die für Renovierung und Reparaturen getätigt werden, fallen nicht unter diese Maßnahme. Im Härtefall kann der Mieter die Modernisierungsmaßnahme stoppen – und damit die Mieterhöhung. In Finanztest ist außerdem eine Übersicht über die Fristen zur Erhöhung und die Bestimmungen für Sozialwohnungen aufgeführt.

Der ausführliche Artikel zur Mieterhöhung ist in der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/mieterhoehung zu lesen.


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